Kein guter Start für Sabrina Filzmoser in das Wettkampfjahr 2012.
Die Welserin muss beim Masters der besten 16 der Weltrangliste im kasachischen Almaty bereits in der ersten Runde die Segel streichen.
Die 31-Jährige unterliegt der Olympiasiegerin von 2008, Giulia Quintavalle aus Italien, nach Ablauf der Zeit durch Waza-ari.
Drei Wertungen abgegeben
Filzmoser gerät gegen Quintavalle, gegen die sie in den zwei bisherigen Duellen erfolgreich geblieben war, durch eine Yuko-Wertung in Rückstand. Was war passiert?
Bei einem Beinangriff (Sasae-tsuri-komi-ashi) der Österreicherin lässt sich die 28-Jährige lediglich auf den Bauch fallen und bekommt dennoch die Wertung.
Im Anschluss muss die Heeressportlerin in die Offensive gehen. Quintavalle hingegen lauert nur mehr auf Konter. Doch das macht sie gut. Bei einem Innenschenkelwurf-Ansatz (Uchi-mata) dreht die Dame aus Livorno Filzmoser auf Waza-ari aus.
Die ÖJV-Athletin findet in Folge kein Rezept gegen die kompakt stehende Siegerin von Abu Dhabi und gibt eine neuerliche Yuko-Wertung, welche ein Abziehbild der ersten ist, ab.
Bereits genügend Punkte
Für Filzmoser, die in Almaty die einzige österreichische Starterin ist, ist das Ausscheiden kein Beinbruch. Schließlich lag sie vor dem Masters, welches bis zu den Olympischen Spielen das punktestärkste Turnier ist, auf dem fünften Platz der Weltrangliste, womit ihr das Ticket für London nicht mehr zu nehmen war.
Den Grand Slam in Paris wird sie auslassen. Ihr nächstes Weltcup-Turnier wird der Grand Prix in Düsseldorf (18./19. Februar) sein.
Ludwig Paischer, der für Almaty um einen Weltranglistenplatz nicht qualifiziert war, ließ ebenfalls bereits anklingen, dass er Paris auslassen werde. Der Salzburger schwitzt gerade mit über 700 anderen internationalen Judo-Stars im Trainingslager in Mittersill.
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