- Deutsche Bundesliga
Roland Schlinger stellt die Weichen für eine Zukunft in der deutschen Bundesliga.
Der gebürtige Wiener, der nach der Saison 2009/10 von Bregenz nach Balingen gewechselt ist, verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag mit den Baden-Württembergern um weitere drei Jahre.
Schlinger fühlt sich wohl
Obwohl in dieser Saison noch zahlreiche Spiele zu absolvieren sind, entscheidet sich der 29-jährige Rückraumspieler bereits früh für seinen derzeitigen Arbeitgeber. Das Klima innerhalb der Mannschaft, sein Verhältnis zu Trainer Rolf Brack und das gesamte Umfeld haben den Ausschlag gegeben.
„Deshalb ist es mir leicht gefallen, für die nächsten drei Jahre hier in Balingen zu unterschreiben“, meint Schlinger auf der Homepage der HBW.
Bei Balingen weiß man auch, was man am österreichischen Nationalspieler hat.
„Für uns ist es wichtig, nach der Vertragsverlängerung mit unserem Cheftrainer Rolf Brack auch die auslaufenden Verträge unserer Spieler so schnell wie möglich zu verlängern“, gibt der HBW-Chef Bernd Karrer bekannt. Der Geschäftsführer betont auch, dass die jüngsten Erfolge dazu geführt hätten, dass andere HBL-Vereine auf die HBW-Spieler aufmerksam geworden sind.
Mannschaft halten
Derzeit rangiert Balingen auf einem guten zehnten Platz. Nach den Abstiegskämpfen der letzten Jahre eine Situation, die natürlich das Arbeiten im Verein, sowie die Zukunftsplanung leichter macht.
„Wir haben einen ganz klaren Auftrag von unserem Trainer, die Mannschaft soweit irgend möglich so zusammen zu halten, wie sie jetzt besteht“, wünscht sich Karrer eine gemeinsame Zukunft mit der erfolgreichen Mannschaft.
Gute Quote
Schlinger machte seine ersten handballerischen Schritte bei West Wien, bevor er als 20-Jähriger zu Bregenz wechselte und mit den Vorarlbergern drei Mal Meister wurde. Nach einem Abstecher zum spanischen Spitzenklub Ademar Leon (2006/07) kehrte der linke Aufbauspieler ein Jahr später ins Ländle zurück und sollte mit den Gelb-Schwarzen drei weitere Meistertitel feiern.
Nach der Saison 2009/10 verabschiedete sich Schlinger als „Handballer des Jahres“ und dem Meistertitel im Gepäck in Richtung Balingen. In eineinhalb Jahren deutsche Bundesliga absolvierte der Rechtshänder 33 Spiele und erzielte 136 Tore. In dieser Saison hält Schlinger bei einer Trefferquote von fast 71 Prozent.
Sebastian Rauch
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MPO-TABELLE
Tabelle
| Mannschaft | Pkt | |
|---|---|---|
| 1. | UHK Krems | 17 |
| 2. | Fivers WAT Margareten | 15 |
| 3. | HC Hard | 15 |
| 4. | HIT Tirol | 11 |
| 5. | HC Linz | 9 |
| 6. | Bregenz Handball | 8 |
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APO-TABELLE
Tabelle
| Mannschaft | Pkt | |
|---|---|---|
| 1. | SG Handball West Wien | 24 |
| 2. | Union Leoben | 24 |
| 3. | HSG Bärnbach/Köflach | 20 |
| 4. | ULZ Schwaz | 18 |
| 5. | SC Ferlach | 10 |
| 6. | HC kelag Kärnten | 6 |
| 7. | ATV Trofaiach | 6 |
| 8. | UHC Gänserndorf | 4 |




