Mittlerweile ein ungewohntes Bild im Golf-Sport: Die US-Golfer dominieren nach der dritten Runde die PGA Championship.
Nach dem 3. Tag in Johns Creek führen Brendan Steele und Jason Dufner mit jeweils 7 unter Par das Feld an, insgesamt liegen fünf US-Amerikaner an der Spitze.
Steele spielt sich an die Spitze
Mann der 3. Runde ist Brendan Steele, der mit vier unter Par die zweitbeste Runde spielt und sich von Rang sieben an die Spitze spielt.
Die Spitzen-Position teilt er sich mit seinem Landsmann Jason Dufner, der seine Führung mit einer 68er-Runde (2 unter Par) verteidigt.
Keegan Bradley, zur Halbzeit noch geteilter Leader, folgt einen Schlag zurück auf Rang drei, Scott Verplank hat als Vierter zwei Schläge Rückstand. Als erster der Favoriten folgt Steve Strickner auf Rang fünf (3 Schläge Rückstand).
Bester Nicht-Amerikaner ist Anders Hansen (DEN) mit 4 Schlägen Rückstand auf Rang sechs.
Ende der US-Durststrecke?
Damit stehen die Zeichen gut, dass die US-Golfer eine ungewohnt lange Durststrecke beenden können. Zuletzt konnte mit Phil Mickelson beim Masters 2010 ein US-Amerikaner ein Major-Turnier gewinnen.
Zuletzt bei den US Open fanden sich im Endergebnis gar nur zwei US-Amerikaner in den Top Ten. Nach 3 Runden in John Creeks sind es sieben.
"Wir sitzen nicht herum und reden beim Mittagessen darüber. Aber ich habe schon darüber nachgedacht", gesteht Steve Stricker.
"Was bei den letzten sechs Majors passiert ist, schürt das Feuer der Amerikaner, besser zu werden."
"Nobodys" im Kampf um den Sieg
Für den Aufschwung bei der Players Championship sind aber weniger die etablierten Stars verantwortlich, viel mehr zeigt die "zweite Reihe" auf.
So spielt Leader Steele ebenso wie Bradley sein erstes Major-Turnier. Sollte einer der beiden am Ende jubeln, wäre er der erste Spieler seit Ben Curtis (British Open 2003), der bei seiner Major-Premiere als Sieger vom Platz geht.
Newcomer geben sich entspannt
Im Kampf um den Sieg erwartet Stricker eine Nervenschlacht: "Jeder muss mit seinen Nerven und dem Druck umgehen. Ich denke, wer das am besten zusammenbringt, geduldig bleibt und gutes Golf spielt, wird am Ende gewinnen."
Dufner sieht darin kein Problem für die Newcomer, vielmehr eine Chance: "Es könnte mich ein bisschen entspannter machen, zu wissen, dass alle mit den Emotionen und dem mentalen Druck, ein Major zu gewinnen, umgehen müssen."
Co-Leader Steele will entspannt an die Schlussrunde herangehen. "Es ist schon eine großartige Woche für mich, da ich im Feld mit dabei bin. Die Chance zu haben, mein erstes Major gleich zu gewinnen, ist schon etwas Spezielles."
| Spieler | Score | |
|---|---|---|
| 1. | Jason Dufner (USA) | 203 (70+65+68) |
| 1. | Brendan Steele (USA) | 203 (69+68+66) |
| 3. | Keegan Bradley (USA) | 204 (71+64+69) |
| 4. | Scott Verplank (USA) | 205 (67+69+69) |
| 5. | Steve Stricker (USA) | 206 (63+74+ 69) |
| 6. | Anders Hansen (DEN) | 207 (68+69+70) |
| 6. | D.A. Points (USA) | 207 (69+67+71) |
| 8. | Charl Schwartzel (RSA) | 208 (71+71+66) |
| 13. | Luke Donald (ENG) | 209 (70+71+68) |
| 64. | Rory McIlory (NIR) | 217 (70+73+74) |
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