Endstation für zwei Große bei der PGA Championship in Johns Creek.
Der deutsche Titelverteidiger Martin Kaymer als 76. (um einen Schlag) sowie US-Star Tiger Woods als 116. (um sechs) sind beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres am Cut gescheitert.
Debakel für Woods
Der vierfache Gewinner dieses Turniers hatte bereits am ersten Tag mit einer 77er Runde auf dem Par 70-Kurs fast alle Chancen auf ein Weiterkommen verspielt, mit zehn über Par und 150 Schlägen (77+73) landete Woods weit abgeschlagen.
Diashow
US-Duo übernimmt Spitze
In Führung liegen die Amerikaner Jason Dufner und Kegan Bradley mit jeweils fünf Schlägen unter Par.
Die erfolgsverwöhnten US-Golfprofis haben keines der letzten sechs Major-Turniere gewonnen, auf dem Par-70-Kurs nordöstlich von Atlanta scheinen sie nun aber den Spieß umdrehen zu können.
Nach zwei der vier Runden stellten sie acht Spieler unter den ersten zehn. Jim Furyk ist der einzige unter ihnen mit einem Major-Titel (US Open 2003), alle anderen sind mehr oder weniger krasse Außenseiter.
Weitere Prominente scheitern
Neben Woods und Kaymer zählen auch Ernie Els (RSA), Vijay Singh (FID), Angel Cabrera (ARG) sowie der Nordire Darren Clarke, der vor einem Monat die British Open gewonnen hat, zu den Gescheiterten.
Woods ist erst zum vierten Mal in seiner Karriere am Wochenende eines Major-Events nur Zuschauer, ebenfalls gescheitert war er am US Masters 1996 (als Amateur), an den US Open 2006 (kurz nach dem Tod seines Vaters) und bei den British Open 2009.
Ein Schritt zurück, ein Sprung nach vorne
"Ich habe gezeigt, dass ich den Ball genau so treffen kann, wie ich weiß, dass ich es kann. Aber ich habe es leider nicht oft genug getan", sagte Woods, der von einem Schritt zurück sprach, weil er nicht im Turnier verblieben war, jedoch auch anmerkte.
"Aber es ist auch ein riesiger Sprung nach vorne, weil ich nun zwei Wochen gesund durchgespielt habe. Für das nun bevorstehende Training ist das großartig."
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