Das Wechselspielchen im österreichischen Beachvolleyball fordert ein sportliches "Opfer": Matthias Mellitzer verkündet sein Karriereende.
Der 31-jährige Osttiroler wurde nach der Trennung von Clemens Doppler bei der Partnersuche nicht fündig und wechselt in die Privatwirtschaft.
Mehrere Faktoren
Ausschlaggebend für die Entscheidung waren die fehlenden sportlichen Perspektiven nachdem sich Alexander Horst für eine Partnerschaft mit Clemens Doppler entschieden hatte, die ungewisse finanzielle Absicherung um den Sport weiterhin höchst professionell ausüben zu können sowie private und berufliche Gründe.
"Natürlich hätte ich gerne weitergespielt, die Team-Konstellation beim erfolgreichen Continental Cup war eigentlich viel versprechend und hätte mich sehr gereizt", so Mellitzer. "Aber es haben viele Dinge zusammengespielt, warum ich mich so entschieden habe."
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EM-Silber als Highlight
Nach einer erfolgreichen Zeit in der Halle wechselte Mellitzer 2009 auf den Beach.
Höhepunkt seiner sandigen Karriere war EM-Siber 2010. In der Saison 2011 blieben die Erfolge beim Duo Doppler/Mellitzer allerdings aus, die angestrebte Qualifikation für Olympia 2012 misslang.
"Volley" in die Privat-Wirtschaft
Nun wechselt Mellitzer "volley" in die Privat-Wirtschaft und wird ab Mitte Jänner bei Red Bull Creative ein Praktikum beginnen.
"Dankenswerterweise ermöglicht mir Red Bull den direkten Wechsel vom Profisportler ins normale Berufsleben. Ich werde mich, wie im Sport, hoch motiviert und akribisch auf die neue Aufgabe stürzen", blickt der Osttiroler seiner Zukunft entgegen.
"Die Weihnachtstage werde ich gemeinsam mit meiner Familie in Salzburg und Osttirol verbringen und freue mich auf die kommenden spannenden Aufgaben als Medien Designer! Danke an alle Fans und Sponsoren für die langjährige Treue und Unterstützung!"
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