Österreich ist im Damen-Bewerb des Grand Slams in Klagenfurt nicht mehr vertreten.
Der Erfolgslauf von Doris und Stefanie Schwaiger endete am Freitagvormittag ausgerechnet in ihrem ersten K.o.-Spiel.
Nach drei Siegen in der Gruppenphase mussten sich die Niederösterreicherinnen im Achtelfinale den US-Amerikanerinnen Brooke Hanson/Lauren Fendrick 0:2 (-18,-19) geschlagen geben.
Österreicher-Schreck
Hanson/Fendrick hatten am Vortag bereits Barbara Hansel/Sara Montagnolli ausgeschaltet.
Die Schwaiger-Schwestern waren als Gruppensieger direkt ins Achtelfinale eingezogen, zeigten dort aber ihre schwächste Leistung im Turnier.
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"Sie waren einfach besser"
"Die US-Amerikanerinnen waren einfach besser", gestand Stefanie Schwaiger.
Die Waldviertlerinnen waren in beiden Sätzen vorangelegen, verspielten aber einen Vorsprung von zwei bzw. drei Punkten.
Ende einer Durststrecke
In den beiden vergangenen Jahren hatten Hansel/Montagnolli beim Heim-Grand-Slam jeweils das Halbfinale erreicht. Die Schwaigers waren im Vorjahr im Viertelfinale gescheitert.
Platz neun im Jahr 2011 darf angesichts einer Durststrecke im Vorfeld allerdings als Erfolg gewertet werden.
"Wir wissen jetzt, dass wir es wieder können", betonte Stefanie Schwaiger. "Das ist enorm wichtig für das Selbstvertrauen", ergänzte Schwester Doris.
"Heute weiß ich, warum wir verloren haben"
Ein Achtelfinale hatten die Schwaigers zuletzt Mitte Juni bei der WM in Rom erreicht. In den drei Gruppenspielen präsentierten sich die Olympia-Fünften aber zum Teil in alter Stärke. Im Vergleich zu den vergangenen Turnieren sei das Aus auch erklärbar.
"In den letzten Turnieren haben wir nicht gewusst, woran es liegt. Heute weiß ich, warum wir verloren haben", erklärte Doris Schwaiger. "Wir haben zu viele Fehler gemacht. Ich habe ein bisschen geflippt." Im Kopf sei das aber einfacher zu verarbeiten.
Aufwärtstrend vor EM
Die Tendenz ist vor der EM kommende Woche in Kristiansand wieder positiv. Österreichs Top-Duo fliegt am Montag nach Norwegen. Das Viertelfinale ist das Minimalziel, eine Medaille der Wunsch.
"Jetzt ist wieder alles möglich", meinte Doris Schwaiger. "Wir können alle schlagen, das haben wir gesehen." In der Gruppenphase hatten die Schwestern auch die deutschen Europameisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig 2:0 (9,17) abgefertigt.
Die EM im Vorjahr in Berlin hatten sie wegen eines Reitunfalles von Stefanie verpasst.
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