Terror-Anschlag auf Olympia 2014 verhindert

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Wie erst jetzt bekannt wird, wurde vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 ein Terroranschlag verhindert.

"Es gab ernste terroristische Bedrohungen, eine von ihnen betraf einen möglichen Anschlag mit einem Flugzeug", erklärt Vize-Außenminister Oleg Syromolotov am Montag.

Auch Österreich war ein Bestandteil der Ermittlungen. Es sei laut Innenministerium um "Personen gegangen, die in Österreich aufhältig waren". Der Verdacht erhärtete sich aber nicht, es gab keine Festnahmen.

Pläne rechtzeitig aufgedeckt

Syromolotov hatte zuvor gemeint, dass die Pläne rechtzeitig aufgedeckt und in Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten mehrere Verdächtige in Österreich und Frankreich festgenommen worden seien. Bei Verdächtigen wurden laut russischen Behörden auch Zünder gefunden, die aus Syrien stammen sollen. 

Die Spiele fanden vom 7. bis 23. Februar 2014 im russischen Schwarzmeerkurort Sotschi statt. Die USA hatten vor der Eröffnung ein vorübergehendes Verbot von Flüssigkeiten, Gels und Spraydosen im Handgepäck auf Russlandflügen verhängt. Sie begründeten dies damals mit der Gefahr, dass Sprengstoff in Zahnpasta-Tuben und anderen kosmetischen Behältern an Bord von Maschinen gelangen könnte.

Russland hatte dies nicht kommentiert. Auch die damals wohl erfolgten Verhaftungen waren seinerzeit in Moskau nicht bekannt gemacht worden.

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