Schock! Schwere Knieverletzung bei Schlierenzauer

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Schwerer Rückschlag für Gregor Schlierenzauer!

Wie die Untersuchung in Innsbruck zeigt, hat sich der 26-Jährige bei seinem Sturz beim Skifahren in Kanada das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Der Rekord-Adler, der sich aktuell eine Auszeit vom Skisprung-Zirkus nimmt, muss operiert werden und fällt längere Zeit aus.

"Das ist natürlich bitter und schon ein Rückschlag, aber es ist bei weitem keine Tragödie", so die erste Reaktion des 53-fachen Weltcupsiegers.

Wie geht es weiter?

Auf seiner Homepage geht Schlierenzauer direkt die brennendsten Fragen ein: Wie geht es mit ihm weiter? Bedeutet die Verletzung sein Karriereende? Aktuell befindet er sich in einer Auszeit - ob er jemals in den Skisprung-Weltcup zurückkehrt, scheint offener als je zuvor.

"Ich habe in den kommenden Tagen noch ein Gespräch mit den behandelten Ärzten, werde voraussichtlich Ende März, Anfang April operiert und anschließend die regenerativen Maßnahmen einleiten. Mein Ziel ist es, wieder maximal gesund zu werden, daran werde ich mit voller Energie und Zielstrebigkeit arbeiten, aber ich werde den Dingen ihren Lauf lassen und mir solange Zeit dafür nehmen, wie notwendig", will er nichts überstürzen.

"Halb so wild"

Wie es sportlich mit ihm weitergeht, wird er erst nach der vollständigen Heilung, also in etwa sechs bis neun Monaten, entscheiden: "Ich muss zuerst wieder völlig fit werden, dann kann ich mich neu ausrichten, so viel ist klar. Deshalb werde ich mich auch in der kommenden Zeit eher rar machen, nicht weil es mir schlecht geht, sondern weil es aktuell nicht mehr zu sagen gibt und mir der Abstand hilft, in Ruhe an meiner Genesung und den Zukunftsplänen zu arbeiten."

"Es gibt keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen, alles halb so wild, die Pläne ändern sich eben und darauf gilt es sich einzustellen", will er sich von der Blessur nicht unterbringen lassen.

Die Frage nach seiner sportlichen Zukunft ist also weiter offen. Es scheint aber nicht undenkbar, dass der erfolgreichste Skispringer aller Zeiten sich nochmals zurückkämpft.

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