Prevc gewinnt in Russland vor Hayböck

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Michael Hayböck besorgt beim zweiten Springen im russischen Nizhny Tagil den ersten Podestplatz für die ÖSV-Adler in dieser Saison.

Der Oberösterreicher muss sich nur Peter Prevc geschlagen geben. Der Slowene behält bei sehr wechselhaften Windbedingungen und Schneefall die Nerven und setzt sich mit Sprüngen auf 131,5 und 139,5 Metern durch. Dritter wird der Norweger Johann Andre Forfang.

Zweitbester ÖSV-Adler ist Manuel Fettner auf Rang 14, Stefan Kraft hat kein Windglück und wird nur 27.

Markus Schiffner schafft es als 38. nicht ins Finale, Manuel Poppinger scheitert in der Quali.

Für das angeschlagene ÖSV-Team ist Hayböcks zweiter Rang eine willkommene Mut-Injektion knapp zwei Wochen vor Beginn der Vierschanzentournee in Oberstdorf (28./29.12.). Denn bis Sonntag war ein vierter Platz von Tournee-Titelverteidiger Stefan Kraft, der an diesem Wochenende mit den Rängen 22 und 27 gar nicht zufrieden sein konnte, die beste Einzelplatzierung gewesen.

Prevc übernimmt Gesamt-Führung

Der bisherige Gesamt-Leader und zweifache Saisonsieger aus Deutschland, Severin Freund, wird am Sonntag nach dem Sieg am Vortag nur Zwölfter. Der Deutsche musst das Gelbe Trikot damit an Prevc abgeben und liegt vor der Tournee-Generalprobe kommendes Wochenende in Engelberg 37 Punkte hinter dem Slowenen. Prevc feiert nach drei zweiten Plätzen seinen ersten Saisonsieg.

Während Hayböck über Rang zwei jubelt, landen die beiden weiteren Österreicher im Finale nur auf den Rängen 14 (Manuel Fettner) bzw. 27 (Stefan Kraft). In Abwesenheit der außer Form befindlichen Gregor Schlierenzauer und Andreas Kofler verpasst Manuel Poppinger die Qualifikation. Markus Schiffner (38.) kommt nicht in den zweiten Durchgang, in dem somit nur drei ÖSV-Springer vom Balken gingen.

Für den 24-jährigen Hayböck ist es nach einem achten Rang in Lillehammer aber ein deutliches Lebenszeichen, noch am Vortag war er im ersten Bewerb in Nischnij Tagil nur 28. geworden. Als Gesamt-Siebenter und Kraft als -Zehnter haben nun wieder zwei ÖSV-Springer in Engelberg die Qualifikation sicher.

"Das war kein leichter Wettkampf heute"

"Das war kein leichter Wettkampf heute. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich heute Zweiter werde, besonders nach dem schlechten Quali-Sprung, hätte ich es nicht geglaubt", sagte Hayböck bei der offiziellen Pressekonferenz.

"Es ist unglaublich. Natürlich war da ein Druck auf unserem Team, auch von den Medien", gestand der Oberösterreicher. "Heute ist es großartig für mich gelaufen, und ich habe mich selbst überrascht. Hoffentlich kann das ein Schub für das ganze Team sein."

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