Alexander Pointner trauert um seine Tochter Nina

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Alexander Pointner und seine Familie trifft ein schwerer Schicksalsschlag.

Der ehemalige Cheftrainer der ÖSV-Skispringer trauert um seine Tochter Nina. Die 17-Jährige lag nach einem Selbstmordversuch fast 13 Monate im Wachkoma und ist am Donnerstag friedlich eingeschlafen.

Erst vor wenigen Wochen äußerten sich Pointner und seine Frau erstmals zu den Vorfällen. "Ich war wie gelähmt", hatte der 44-Jährige erklärt. "Es war der schrecklichste Moment meines Lebens, von diesem Vorfall zu erfahren."

Angela Pointner: "Keinerlei Anzeichen, das es so akut werden kann"

Gattin Angela hatte die damals 16-Jährige nach ihrem Suizidversuch gefunden. "Nina war bereits sechs Wochen in psychiatrischer Behandlung, es hat allerdings keinerlei Anzeichen gegeben, dass es so akut werden kann", erklärte sie bei "Ö3".

"Uns war klar, die Krankheit kann jeden treffen, offensichtlich sind unsere Kinder durch genetische Voraussetzungen besonders gefährdet." Auch Alexander Pointner und sein Sohn Max litten an Depressionen und waren in medizinischer Behandlung.

Zusammenarbeit mit Vladimir Zografski

Zuletzt schien es dem erfolgreichsten Trainer aller Zeiten wieder besser zu gehen, er intensivierte seine Zusammenarbeit mit dem bulgarischen Ex-Junioren-Weltmeister Vladimir Zografski, für den er eine Beratertätigkeit ausübt.

Geplant war, dass er beim Weltcup in Engelberg mit vor Ort ist, aufgrund der aktuellen Ereignisse ist das natürlich kein Thema mehr.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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