Vonn holt Speed-Doppelpack in Cortina

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Lindsey Vonn gewinnt nach der Abfahrt auch den Super-G und feiert damit ihren insgesamt elften Sieg in Cortina d'Ampezzo.

Die US-Amerikanerin distanziert die Liechtensteinerin Tina Weirather um 0,69 Sekunden, Viktoria Rebensburg (GER) wird mit 1,15 Sekunden Rückstand Dritte.

Beste Österreicherin ist Cornelia Hütter, die als Vierte das Podest nur um vier Hundertstel verpasst. 

Vonn übernimmt damit die Führung im Gesamtweltcup um 45 Punkte vor Lara Gut, die Fünfte (+1,31) wird. 

Jubiläums-Sieg für Vonn

Für die US-Amerikanerin ist es bereits der achte Sieg in dieser Saison und ihr insgesamt 75. Weltcup-Erfolg.

"Ich hatte ein super Gefühl. Es war ein technischer Super G - auch taktisch zu fahren, ich habe alles gegeben. Rekorde sind eine große Ehre. Ich probiere jeden Tag, das Beste zu geben. Ob es die beste Lindsey aller Zeiten ist - kann ich schwer sagen", sagt Vonn.

Drehender Kurs kann Vonn nicht stoppen

"Viele glauben, dass ich keine drehenden Kurse fahren kann. Sie vergessen, dass ich in Are einen Riesentorlauf gewonnen habe", zeigt sich Vonn belustigt über die Versuche, sie mit einem engen Kurs auszubremsen.

"Ich denke vielmehr, dass das sogar ein Vorteil für mich ist. Ich weiß auf diesem Hang genau, wo ich Tempo machen kann und wo ich zurücknehmen muss", verwies sie auf ihre vielen Rennen und Siege in Cortina.

Wie Renate Götschl kann die 31-Jährige nun auf 41 Podestplätze im Super-G verweisen, mit ihrem elften Triumph unter der Tofana hat sie auch die von ihr und Götschl gehalten Cortina-Bestmarke (10) ausgebaut. Öfters (18 Mal) an einem Ort hat Vonn nur in Lake Louise (CAN) gewonnen.

Wie zuletzt Katja Seizinger 1997 hat die Amerikanerin nun auch fünf Super-G-Siege in Folge geschafft und wie die Deutsche 1997/98 die ersten drei in einer Saison gewonnen. Nach Lake Louise und Altenmarkt-Zauchensee (AUT) hat Vonn damit zum bereits dritten Mal in dieser Saison alle Rennen eines Wochenendes gewonnen

Hütter fehlt das Tempo

"Im Mittelteil bin ich zu rund gefahren, da habe ich zu viel rausgenommen, dann nimmt man nicht das volle Tempo mit. Im Großen und Ganzen war es aber gut. Es wäre ein bisschen gerader gegangen", analysiert Hütter nach Platz vier.

Stephanie Venier wird als zweitebeste ÖSV-Läuferin Zehnte (+2,18). "Ich bin total happy. Ich hatte mir vorher kein besonderes Resultat vorgenommen. Aber klar ist, je mehr Kurven, desto besser für mich", freut sich die 22-jährige Tirolern.

Elisabeth Görgl belegt Platz 16 (+2,33), Mirjam Puchner Platz 21 (+2,80).

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