Schörghofer und Hirscher in RTL auf dem Podest

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Tolles ÖSV-Ergebnis im Riesentorlauf von Kranjska Gora!

Der Sieg geht zwar klar an Seriensieger Alexis Pinturault (FRA), der den vierten RTL-Sieg in Folge und den 15. Weltcupsieg insgesamt feiert.

Dahinter überrascht aber Philipp Schörghofer, der seinen zweiten Platz aus dem ersten Durchgang mit einem starken zweiten Lauf ins Ziel bringt (+0,47).

Das Podest komplettiert Marcel Hirscher, der sich mit Laufbestzeit noch vom 7. auf den 3. Rang verbessert. Manuel Feller rundet das Ergebnis als 6. ab.

Roland Leitinger landet in der Endabrechnung auf dem 14. Platz, Christoph Nösig wird 20.

Hirscher baut seinen Vorsprung im Gesamt-Weltcup auf Henrik Kristoffersen auf 293 Punkte aus, im Riesentorlauf-Weltcup beträgt der Vorsprung auf Sieger Pinturault hingegen nur mehr 91 Punkte.

"Weiß, wie der Sport läuft"

"Dass ich unschlagbar bin, würde ich nie sagen. Ich weiß, wie der Sport läuft", meint Pinturault nach seinem vierten RTL-Sieg in Folge. "Es geht sehr schnell rauf und runter. Man muss immer fokussiert bleiben."

Hirscher ist vom Franzosen aber neuerlich beeindruckt und meint zum Kugelkampf: "Wenn er so weiterfährt, dann verdient er sich die Kugel. Er ist im Moment das Maß der Dinge." Allerdings reichen Hirscher im Falle von zwei Siegen von Pinturault ein dritter und ein vierter Rang zum Sieg im RTL-Weltcup.

Ende einer Durststrecke

Für Philipp Schörghofer endet eine lange Durststrecke - zuletzt stand der Salzburger im Dezember 2011 in Alta Badia am Podest. "Es waren lange, harte Jahre zurück aufs Podest", meint der 32-Jährige. "Aber ich habe immer an mich geglaubt."

Nach einem schweren Fehler im Mittelteil zweifelte er allerdings unter der Fahrt, ob er seinen zweiten Platz nach Durchgang eins halten kann. "Ich habe mir gedacht, jetzt werde ich wieder Neunter oder Zehnter. Dass es grün aufgeleuchtet hat, war voll cool."

Teamkollege Marcel Hirscher zieht den Hut: "Da kann man nur sagen: Never give up. Mehr als ihm den zweiten Platz zu gönnen, kann man nicht."

Hirscher ist "am Limit"

Hirscher selbst hatte im ersten Lauf mit Nummer 1 Probleme auf der Neuschnee-Piste. "Es ist überhaupt nichts weitergegangen. Es hat mich immer so hergestoppt." Nach langer Analyse mit dem Trainer-Team gibt der 27-Jährige im Finale mit Laufbestzeit eine eindrucksvolle Antwort.

"Ich habe entsprechend Gas geben können. Es ist eine Super-Platzierung, aber ich merke, dass ich am Limit bin", gesteht Hirscher.

Feller jubelt: "Superrennen"

Nach Zwischenplatz 14 auf Endrang sechs landete Manuel Feller, der nach Rang vier in Val d'Isere das zweitbeste Riesentorlauf-Ergebnis der Karriere einfuhr.

"Ein Superrennen! Endlich war ich einmal im zweiten fehlerfrei! Ich habe schon öfter zu Marcel gesagt, jetzt möchte ich einmal neben dir da unten vor der roten Tafel stehen, heute ist sich das endlich einmal ausgegangen", sagte der Tiroler, der von Hirscher am Leaderboard abgelöst wurde. Roland Leitinger kam auf Rang 14, Christoph Nösig wurde 20.

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