Reichelt: "Ärgere mich über meine Dummheit"

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Für Hannes Reichelt endet die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen vorzeitig.

Der Salzburger scheidet eine Woche nach seinem schweren Sturz in Kitzbühel aus. "Ich ärgere mich brutal. Vor allem über meine eigene Dummheit, dass ich dort so gerade reingefahren bin, obwohl ich gewusst habe, dass ich runder fahren sollte", kommentiert er seinen Ausfall im Eishang.

"Ich habe mich oben nicht gut gefühlt - daher wollte ich riskieren. Letztes Jahr bin ich es ähnlich gefahren und habe viel Zeit gutgemacht."

"Da hat Kitzbühel mein Gefühl durcheinandergebracht"

"Wenn ich jetzt die Zwischenzeiten sehe, dass ich das gar nicht gemusst hätte, ärgere ich mich noch mehr. Da hat Kitzbühel wohl mein Gefühl etwas durcheinandergebracht, schade", trauert Reichelt einem Topplatz nach. Bei der dritten Zwischenzeit lag er 7 Hundertstel vor Sieger Kilde.

Folgen des Sturzes in Kitzbühel spürt er keine: "Ich hatte keine Schmerzen im Knie."

"Schwungansatz komplett verpasst"

Auch bei Romed Baumann gibt es Grund für Ärger: "Ich habe unten einen Schwungansatz komplett verpasst. Da musst du direkt beim Tor sein und ich war sicher drei Meter weg."

Zum übrigens dritten Mal in dieser Saison war direkt vor Baumann ein Läufer gestürzt, diesmal Johan Clarey, der nach ersten Erkenntnissen unverletzt blieb. "Nach dem, was in dieser Saison schon alles passiert ist, ist das alles schon belastend", sagt Baumann.

"Die Piste war noch total okay, aber es war schwierig, weil es unruhig war. Ich habe gewusst, dass ein bisserl was möglich ist, weil viele keinen optimalen Lauf gehabt haben", erklärt Schweiger.

 

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