Neureuther siegt, Schwarz rast auf Podest

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Felix Neureuther feiert im Slalom von Yuzawa Naeba (JAP) seinen 12. Weltcup-Sieg.

Der Deutsche fährt nach Halbzeit-Rang fünf noch an die erste Stelle. Andre Myhrer (SWE) verliert als 2. nur fünf Hundertstel. Marco Schwarz, nach Durchgang 1 auf Rang 12, carvt mit einem starken 2. Lauf noch auf das Podest. Auf den Sieg fehlen dem Kärntner nur 0,24 Sekunden.

Marc Digruber (5./+0,54) und Michael Matt (6./+0,62) überzeugen. Hirscher scheidet im 1. Lauf aus, Kristoffersen (NOR/+0,70) wird Siebter.

Halbzeit-Leader Fritz Dopfer (GER) hat auf der weichen Piste und schlechter Sicht (Nebel) Probleme und fällt noch auf Position vier zurück.

Im Gesamtweltcup verkürzt Kristoffersen den Rückstand auf Hirscher auf 88 Zähler. Im Slalom-Weltcup liegt der Norweger bereits 216 Punkte vor dem Salzburger.

"Habe gewusst, dass ich Vollgas geben muss"

"Ich war in Schladming schon sehr gut unterwegs und dann der Einfädler. Der beschäftigt einen natürlich schon", so Neureuther nach seinem 12. Weltcupsieg.

Vor seinem Lauf im Finale hat er die starken Vorstellungen der jungen Österreicher gesehen: "Das freut mich sehr, sie sind brutal stark gefahren. Ich habe gewusst, dass ich Vollgas geben muss."

ÖSV-Youngsters zeigen auf

Bei Marco Schwarz ist die Freude über seinen zweiten Podestplatz nach Madonna di Campiglio groß. "Es hat sich seither eigentlich nicht viel verändert. Es kennen mich ein paar Leute mehr, aber vom Training her ist alles gleich geblieben. Es ist heute wieder aufgegangen, das freut mich brutal. Im Training bin ich auch immer schnell."

Mit Marc Digruber und Michael Matt zeigen im Finale zwei weitere Österreicher auf. "Ich habe mir einen Top-10-Platz als Ziel gesetzt - das habe ich mehr als erreicht", so Marc Digruber nach Rang 5, seinem besten Weltcup-Ergebnis. "Wir sind eine coole Truppe und werden weiter Gas geben. Vom Stockerl bin ich nicht mehr weit weg."

Auch Michael Matt darf sich über ein Karriere-High freuen. Einen Grund, warum es in dieser Saison bisher nicht nach Wunsch lief, hat der Bruder von Olympiasieger Mario parat: "Wenn du einen Materialwechsel hast, dann musst du dich so viel wie möglich darauf bewegen, damit due weißt, wie es sich verhält."

Einen Sprung nach vor im Finale macht auch Manuel Feller, der sich mit zweitbester Laufzeit von Rang 25 auf Platz 13 verbessert.

"Fantastisch, mit so einem Ergebnis war nicht zu rechnen. Hervorragend, wie sie sich präsentiert haben", lobt Slalom-Cheftrainer Marko Pfeifer sein Team.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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