Lara Gut sichert sich ersten Gesamt-Weltcup

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Lara Gut ist erstmals Siegerin des Gesamt-Weltcups!

Der 24-jährigen Schweizerin reicht ein dritter Platz in der Alpinen Kombination von Lenzerheide, um den Vorsprung auf die im Super-G nicht an den Start gegangene Viktoria Rebensburg auf 355 Punkte auszubauen.

Die Deutsche könnte Gut zwar theoretisch noch abfangen, sie verzichtet aber auf ein Antreten im Slalom von St. Moritz.

Gut ist die erste Schweizer Gesamt-Weltcup-Siegerin seit dem Triumph von Vreni Schneider im Jahr 1995.

Triumph über Zweifler

Für die Tessinerin ist das auch ein Triumph über Zweifler, die sie schon als ewiges Talent abstempeln wollten. Dass Gut die große Kristallkugel ausgerechnet in St. Moritz überreicht bekommen wird, ist nur stimmig. Schließlich hat sie dort einst ihre ersten Erfolge im Weltcup gefeiert.

Für viele in der Schweizer Ski-Gemeinschaft stand seit langer Zeit fest, dass das "Megatalent" Gut einmal ganz oben stehen wird. Mit zarten 15 Jahren holte die Blondine 2007 ihren ersten Schweizer Meistertitel im Super-G, im selben Jahr gab sie nach Europacup-Seriensiegen ihr Debüt im Weltcup. Im Februar 2008 fuhr sie in St. Moritz in ihrer erst dritten Weltcup-Abfahrt als Dritte erstmals aufs Podest.

Der erste Sieg stellte sich acht Monate später ebenfalls in St. Moritz ein, wo sie bis dato als jüngste Läuferin in der Geschichte (17 Jahre, 237 Tage) einen Super-G gewann. 2009 eroberte sie in Val d'Isere bei ihrer ersten WM zwei Silbermedaillen (Abfahrt, Kombination).

Die Schweizerin zeigt sich freizügig wie nie zuvor. Wir haben ihre besten Bilder:

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Nach Lindsey Vonns Bodypainting-Shooting zieht Lara Gut nach und lässt ebenfalls tief blicken.

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Die Schweizerin hat kein Problem damit, Haut zu zeigen.

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Die 24-Jährige ist ohnehin ein Blickfang.

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Klick dich durch die besten Bilder von Lara Gut:

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Obwohl als Allrounderin mit mehreren Optionen ausgestattet, gelang ihr weder in Sachen Gesamtweltcup noch bei Großereignissen der ganz große Wurf. Stets musste Gut älteren Konkurrentinnen wie Lindsey Vonn, Tina Maze, Maria Höfl-Riesch oder Anna Fenninger, die sie als ihre beste Freundin im Ski-Weltcup bezeichnet, den Vortritt lassen.

In der Saison 2015/16 sollte aber ihre Stunde schlagen. Gut bereitete sich mit noch größerer Akribie auf den Winter vor als in den vorigen Jahren, zudem wechselte sie ihre Skimarke von Rossignol zu Head. In ihrer Schweizer Heimat wurde die mittlerweile 24-Jährige, die fließend Italienisch, Französisch, Deutsch und Englisch spricht, schon vor dem Auftakt in Sölden als Mitfavoritin auf den Gesamtsieg gesehen.

Schwierige Saison

Zu kämpfen hatte Gut heuer heftig - und das, obwohl die größten Konkurrentinnen Maze, Fenninger, Vonn und Mikaela Shiffrin komplett oder zumindest teilweise fehlten. Gerade mit Vonn lieferte sie sich bis zu deren verletzungsbedingten Out in Soldeu, wo die US-Amerikanerin einen Bruch des Schienbeinkopfes erlitt, einen packenden Zweikampf. Dass sie sich zu der wenig diplomatischen Äußerung hinreißen ließ, Vonn würde immer Theater machen, zeigt, dass der Fight um die Kugel nicht spurlos an ihrem Nervenkostüm vorbeigegangen ist.

So ist auch zu verstehen, dass sie Fragen zum alles überlagernden Thema bis zum Schluss beharrlich ignoriert hat. "Das kann ich Ihnen erst am 20. März sagen", hatte sie noch am Samstag auf die Frage gemeint, was es bedeuten würde, als Erste seit der Lichtgestalt Schneider den Gesamtweltcup in die Schweiz zu holen. In St. Moritz, wo sie vor acht Jahren ihr erstes Weltcuprennen gewann, wird sie die Fragesteller nun nicht länger vertrösten können.

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