Jansrud gewinnt Olympia-Test, ÖSV verpasst Top 5

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Kjetil Jansrud feiert in Jeongseon (KOR) seinen ersten Abfahrtssieg der Saison.

Der Norweger setzt seine starken Trainingsleistungen im Rennen um und gewinnt die Generalprobe der Olympischen Spiele 2018 in einer Zeit von 1:41,38 Minuten. Dominik Paris (ITA) verliert als Zweiter 0,20 Sekunden, Steven Nyman (USA/+0,41) belegt Rang drei.

Die Österreicher verpassen die Top 5. Otmar Striedinger (+0,52) wird als bester ÖSV-Läufer Sechster, Romed Baumann (+0,78) landet als Neunter in den Top 10.

Hannes Reichelt verliert 0,86 Sekunden und muss sich mit Platz zwölf zufriedengeben. Klaus Kröll (+1,64) sammelt als 24. ein paar Punkte.

"Ein Sieg in der Abfahrt tut gut"

Jansrud, der in beiden Trainingsläufen Bestzeit erzielte, ist vor allem im Mittelteil eine Klasse für sich, im unteren Abschnitt büßt der Norweger noch Zeit ein.

"Ein Sieg in der Abfahrt tut schon gut, darauf habe ich gewartet", meint der Abfahrtsweltcup-Sieger von 2014/15. "Ich bin glücklich, dass ich nun auch endlich mein erstes Speedrennen in diesem Winter gewonnen habe. Ich bin nicht mit so viel Selbstvertrauen wie im Jahr davor in die Saison gestartet. Das ist keine Entschuldigung, aber es gibt nun mal eine Gruppe guter Skifahrer", sagt Jansrud, der wie seine Podiumskollegen "viel Spaß" mit der neuen Strecke hat.

"Ich mag den Berg, er ist cool", meint Paris. "Ich genieße die Abfahrt hier, auch wenn sie etwas kurviger als andere ist. Du musst clever fahren ", erklärt Nyman nach dem historischen Rennen, fand doch erstmals eine Weltcup-Abfahrt in Südkorea statt.

"Nicht gedacht, dass mir das liegt"

Otmar Striedinger überrascht sich nach schwachen Trainingsleistungen selbst und verpasst das Podest nur um 11 Hundertstel. "Nach den Trainings habe ich mir nicht gedacht, dass mir das liegt - aber scheinbar doch", meint der Kärntner. "Ich habe die Trainings analysiert und habe die Linie, die ich mir angeschaut habe, durchgezogen."

Gemischt bilanziert Romed Baumann. "Ich habe mich vom ersten Training an da runter wohlgefühlt. Heute die Fahrt war gut, aber Kjetil hat eine Wahnsinnsfahrt hingelegt. Ein Podest war für mich möglich, der Sieg war aber außer Reichweite."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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