Drittes Hinterstoder-Podest für Hirscher

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Marcel Hirscher landet auch im dritten Rennen in Hinterstoder auf dem Podest.

Der Salzburger fährt im zweiten Riesentorlauf von Platz vier nach dem 1. Lauf auf Rang zwei nach vorne und lässt Konkurrent Henrik Kristoffersen, der Dritter wird, hinter sich.

Der Sieg geht erneut an Alexis Pinturault, der damit seinen dritten RTL-Sieg in Folge feiert. Der Franzose setzt sich souverän mit 1,14 Sekunden Vorsprung auf Hirscher durch.

Im Gesamtweltcup führt Hirscher nun 283 Punkte vor Kristoffersen.

Philipp Schörghofer belegt Rang elf, Manuel Feller wird direkt vor Roland Leitinger 19. Christian Hirschbühl scheidet im Finale aus.

Zwei Mal Laufbestzeit

Nach dem 1. Lauf liegt Hirscher auf Rang 4. Im Finale legt er mit achtbester Lauftzeit zunächst vor. Henrik Kristoffersen (um 15 Hundertstel) und Felix Neureuther (+1,20 Sek) beißen sich an der Zeit die Zähne aus. Aber Alexis Pinturault ist nicht zu knacken.

Der Franzose beeindruckt auf schon unruhiger Piste mit Laufbestzeit und feiert überlegen seinen 14. Weltcupsieg.

"Und dann kommt der Franzose daher..."

"Henrik und ich geben echt brutal Gas, alles was wir können. Und dann kommt der Franzose daher und lässt uns extrem deppat ausschauen", ist Hirscher von Pinturaults Vorstellung beeindruckt. "Alexis ist im Riesentorlauf momentan das Maß der Dinge."

Das sieht auch Henrik Kristoffersen so: "Ich habe gedacht, es war ein wirklich guter Lauf von mir. Auch Marcel hat gemeint, er war wirklich schnell. Und dann kommt der Franzose..."

220 Punkte-Wochenende, i like! 😎 #weareskiing #verleihtflügel

Posted by Marcel Hirscher on Sonntag, 28. Februar 2016

Trotz Oberschenkel-Blessur überlegen

Die Leistung des angesprochenen Franzosen ist umso beeindruckender, da er sie mit einem stark geprellten Oberschenkel (Nachwirkungen eines Fehlers am Freitag) erreicht.

"Es war viel Arbeit vom Physio notwendig. Und viel mentale Arbeit. Es war schmerzhaft, aber wenn man fokussiert bleibt und nicht daran denk, was im Fuß los ist, dann ist es möglich", so der 24-Jährige nach seinem 14. Weltcupsieg.

An den Riesentorlauf-Weltcup denkt er auch nach seinem dritten Sieg in Serie nicht. "Ich liege da weiterhin weit zurück. Marcel ist stark - ich werde einfach weitermachen, wie zuletzt."

Vor den letzten drei Riesentorläufen hat Hirscher 131 Punkte Vorsprung auf Pinturault.

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