Hirscher: "Bin heute Opfer geworden"

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Nach drei Siegen und einem dritten Platz steht Marcel Hirscher in Yuzawa Naeba erstmals in dieser Riesentorlauf-Saison (ohne Parallel-RTL) nicht am Podest.

"Ich glaube, ich bin heute eigentlich super gefahren", meint der 26-Jährige nach Rang sechs. "Aber ich bin dann ein bisschen ein Opfer geworden - auch wenn ich das ungern sage. Die Tore sind mir fast entgegen gestanden."

Er merkt aber fair an: "Es hat auch schon Rennen gegeben, wo mir das Wetter geholfen hat."

"Lieber, ich könnte mich selber am Krawattl packen"

"Ich habe abgeschwungen und mir gedacht, keine Ahnung, was da jetzt passiert ist. Ich habe mich wirklich gut gefühlt, habe alles rausgeholt, gepusht und war besser abgestimmt als im ersten Durchgang. Ich habe mich echt wohl gefühlt und gedacht, jawohl, das hat jetzt genau gepasst", so Hirscher weiter.

"Mir wäre es lieber, ich kann mich selber am Krawattl packen. Aber auch damit muss man umgehen. Ich denke, im ganzen Feld gibt es niemanden, der noch nie Wetterpech hatte. Ich habe das Gefühl, dass ich mir wenig vorwerfen kann. Man muss das genau analysieren", meint der Salzburger nach seinem schlechtesten RTL-Ergebnis seit Jänner 2013 (Rang 16 in Adelboden.

Positiv beurteilt er den neuen Riesentorlauf-Hang: "Der hat sicher Potential. Wenn er vereist ist - wie es ja vor dem Schneefall schon war - dann kann es ein super Rennen werden. Es ist halt schade, dass es so warm ist - da kann ein Veranstalter aber nichts machen."

"Piste war im Steilhang demoliert"

Alle sieben Österreicher hatten sich für den zweiten Durchgang qualifiziert. Wie Hirscher konnte aber auch Philipp Schörghofer seinen hervorragenden Halbzeitrang nicht halten, der Salzburger fiel von vier auf zwölf zurück.

"Die Piste war schon sehr demoliert im Steilhang. Da habe ich es im ersten gut gemacht, im zweiten nicht so. Das Positive ist, dass ich vom Speed vorne mitfahren kann. Es war sehr weich, aber nicht gefährlich", sagte Schörghofer.

Christoph Nösig kam auf Rang 17, Manuel Feller landete auf Position 22, Christian Hirschbühl auf 25., Marco Schwarz auf 28. und Roland Leitinger auf 30.

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