Hirscher erstmals im RTL nicht am Podest

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Überraschendes Podest beim RTL in Naeba (JAP).

Der Franzose Alexis Pinturault feiert dank eines furiosen 2. Laufs seinen 11. Weltcupsieg. Landsmann Mathieu Faivre verliert 0,51 Sekunden und steht erstmals im Weltcup auf dem Podium. Altstar Massimiliano Blardone (ITA/+0,67) landet als 3. zum ersten Mal seit fast vier Jahren auf dem Stockerl.

Marcel Hirscher (+1,31) fällt im 2. Durchgang auf schlechter Piste von Rang drei auf den 6. Platz zurück und verpasst erstmals in dieser RTL-Saison das Podest.

Sein Konkurrent im Gesamtweltcup, der Norweger Henrik Kristoffersen, fährt von Rang acht noch auf Platz vier und macht zehn Punkte auf Hirscher gut. Der Salzburger liegt im Gesamtweltucp jedoch noch 124 Punkte vor Kristoffersen.

Halbzeit-Leader Fritz Dopfer (GER) fällt im Finale noch an die siebte Stelle zurück.

"Man musste wissen, wo man angreifen kann"

"Im 2. Durchgang war es natürlich schon schwer zu fahren, aber nicht dramatisch. Wir hatten schon Rennen, die von den Bedingungen her viel schwieriger waren", meint Pinturault nach seinem 11. Weltcupsieg, dem zweiten in dieser Saison. "Es war im 2. Lauf sehr schlagig. Man musste wissen, wo man sich zurückhalten muss und wo man angreifen kann."

Wie schon bei seinem Sieg in Kitzbühel kann sich der 24-Jährige mit einem Teamkollegen am Podest freuen. Für Matthieu Faivre ist Rang 2 sein erster Podestplatz im Weltcup: "Darüber bin ich sehr glücklich. Ich hatte in dieser Saison schon viele Top-10-Plätze und bin immer näher rangekommen. Heute war es nicht einfach, es gab viele Schläge. Es waren viele Tore dabei, wo man viel Zeit verlieren konnte."

Hirscher mit Windpech

Marcel Hirscher findet die Erklärung für seinen sechsten Platz bei den äußeren Umständen. "Ich glaube, ich bin heute super gefahren. Aber ich bin dann ein bisschen ein Opfer geworden - auch wenn ich das ungern sage. Aber die Tore sind mir fast entgegengestanden", so der Salzburger.

Der aber fair anmerkt: "Es hat auch schon Rennen gegeben, wo mir das Wetter geholfen hat."

Philipp Schörghofer bringt seine gute Ausgangs-Position nicht ins Ziel und fällt noch aus den Top 10: "Ich glaube, es liegt am fehlenden Selbstvertrauen. Der erste Lauf war richtig gut und auch der zweite phasenweise. Nur im letzten Abschnitt hat mir das Vertrauen gefehlt, das muss ich mir holen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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