Brem rutscht in Maribor noch vom Stockerl

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Die ÖSV-Damen bleiben im Riesentorlauf von Maribor ohne Podestplatz.

Eva-Maria Brem, zur Halbzeit noch in Führung, verbremst das Zielstück und rutscht am Ende auf Platz vier zurück. Der Tirolerin fehlen 0,07 Sekunden aufs Podest.

Der Sieg geht an die Deutsche Viktoria Rebensburg, die sich 0,32 Sekunden vor Ana Drev (SLO) sowie 0,34 Sekunden vor Tina Weirather (LIE) durchsetzt.

Mit Michaela Kirchgasser auf Platz sieben landet eine weitere Österreicherin im Spitzenfeld.

Carmen Thalmann landet auf Position 16, Conny Hütter scheidet im zweiten Durchgang aus.

"Leider ein bisserl verpatzt"

"Ich hatte vor dem Ziel einen Fehler, bin zu früh auf den Innenski gegangen. Das rächt sich da sofort, wenn man einen Schwung nicht durchziehen kann", weiß Brem, wo sie nach Halbzeit-Führung im Finale die Zeit verloren hat.

"Ich habe oben gleich wieder ein Super-Gefühl gehabt. Unten wollte ich attackieren, weil dort viel Zeit drinnen ist. Leider habe es ich es ein bisserl verpatzt - wieder Vierte..."

Für die Tirolerin ist es der dritte vierte Rang in Folge. Die Führung im RTL-Weltcup behält sie, liegt vor den letzten beiden Rennen 32 Punkte vor Rebensburg und 80 Punkte vor Lara Gut.

"Der Lauf war Voll-Chaos"

Auch Rebensburg bleibt im Finallauf nicht fehlerfrei. "Der Lauf war eigentlich Voll-Chaos von oben bis unten", meint die Deutsche, die beim dritten Tor einen schweren Fehler hatte. "Da habe ich mir eigentlich gedacht, dass ich abschwingen kann. Egal, das Rennen habe ich gewonnen und das ist, was zählt."

In Sachen Weltcup will sie nicht rechnen: "Nach den ersten drei Riesentorläufen war ich irgendwo, da habe ich gedacht, es ist gelaufen. Scheinbar ist das nicht so. Auf den Weltcup schaue ich aber nicht - ich will so schnell wie möglich von A nach B fahren. Abgerechnet wird dann zum Schluss in St. Moritz."

Ana Drev: "Ein Traum"

Ana Drev landet wie schon zuletzt hinter Viktoria Rebensburg auf Rang zwei. "Ich habe den Druck des Heimrennens nicht so gespürt. Es ist natürlich mein Traum, beim Heimrennen gut zu fahren. Es ist ein unglaubliches Gefühl."

Zufrieden und stolz ist Tina Weirather nach Rang drei: "Dass ich bei guten Bedingungen schnell sein kann, habe ich schon gezeigt. Aber heute war es ein Rennen am Limit. Dass ich bei so schwierigen Bedingungen mit meinen vielen Verletzungen in der Vergangenheit so gut gefahren bin, macht mich stolz."

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