"Grand-Slam-Serie" im Ski-Weltcup?

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Bei Überlegungen, wie der Ski-Weltcup attraktiver gestaltet werden kann, taucht wieder einmal die Idee einer "Grand-Slam-Serie" auf.

Hannes Reichelt meinte dazu bei ServusTV: "Wenn du die richtigen Klassiker, wie Kitzbühel, Wengen, Bormio, Gröden und Beaver Creek, hernimmst und dann noch ein Extra-Preisgeld ausschüttest, würde man das Gesamtpaket noch einmal kräftig aufwerten. Immer wenn ein Haufen Geld ausgeschüttet wird, dann schauen die Leute zu. Denn die wollen wissen, wer das absahnt."

Doppelte Punkte?

Auch der ehemalige Kitzbühel-Rennleiter Peter Obernauer ist als Österreichs Vertreter im Weltcup-Komitee der Idee nicht abgeneigt.

Doppeltes Preisgeld aber auch doppelte Weltcup-Punkte sind für Obernauer ein "must", um das Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Also 200 statt wie üblich 100 Punkte für den Sieger.

Auch Schladming ein Thema

Neben Kitz und Wengen wäre Beaver Creek, Bormio (derzeit aber keine Rennen) oder Garmisch-Partenkirchen interessante Kandidaten. Bei den letzten drei lassen die Zuschauer-Zahlen aber zu wünschen übrig.

Punkto Preisgeld liegt Kitzbühel bereits längst klar voraus, woanders wird meist nur das vom Internationalen Skiverband (FIS) vorgeschriebene Minimum-Preisgeld von 110.000 Schweizer Franken (100.500 Euro) pro Rennen bezahlt. Und das auf mehrere Fahrer bzw. Fahrerinnen aufgeteilt. Zum Vergleich: Wer bei den aktuellen Tennis-Australien-Open in Melbourne in der ersten Einzelrunde ausscheidet, erhält umgerechnet 24.560 Euro.

Deshalb könnte die Major-Serie im Alpinski-Sport auch Technik-Klassiker wie Adelboden in der Schweiz oder Schladming umfassen. Zumindest 150 (statt 100) Punkte soll der Sieger dort bekommen. Zum "Nightrace", das kommenden Dienstag wieder auf der Schladminger Planai in Szene geht, kommen regelmäßig an die 50.000 Zuschauer.

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