Thalmann: "Das gibt Lust auf mehr"

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Carmen Thalmann schrammt mit Platz vier im Slalom von Lienz zwar knapp am Podest vorbei, stellt damit aber ihr bestes Karriere-Ergebnis auf.

"Unglaublich, es ist so ein schöner Tag für mich. Ich freue mich einfach", sagt die Kärntnerin, deren bestes Resultat bisher ein fünfter Rang war.

"Ich bin zufrieden mit dem Platz. Das gibt Lust auf mehr. Jetzt Fünfte und Vierte, hoffentlich wird es das nächste Mal das Stockerl. Das alles stimmt mich positiv", ist Thalmann trotz Platz vier nicht enttäuscht.

Riesenschritt beim Material

Am ehesten, meint die 26-Jährige, würde man im ersten Durchgang noch Zeit finden. "Da habe ich es ein bisschen verschlafen, ich habe mich von den Superbedingungen einlullen lassen, ich bin jeden Meter, der gegangen ist, gefahren. Es wäre direkter gegangen. Gott sei Dank habe ich die Zwischenzeit gehört, da habe ich mir gedacht, ich muss Gas geben. Und obwohl die letzten paar Tore sonst für mich immer ein Problem sind, war das heute das Beste."

"Das Set up hat unglaublich gut gepasst, das war vom Material her ein Riesenschritt. Schauen wir, was noch kommt", so die Kärntnerin weiter.

Truppe jubelt mit ihrer Zimmerkollegin

Ebenfalls zufrieden zeigt sich Thalmanns Zimmerkollegin Katharina Truppe, die als Neunte ebenfalls ihr bestes Karriereergebnis erreicht. "Dass es hier so gut geht, ist mega-geil. Und dass Carmen noch Vierte wurde - die Kärntner haben zugeschlagen", jubelt die 19-Jährige, die ihren Halbzeitrang erfolgreich verteidigt hatte. "Wir verstehen uns so gut, wir Kärntner halten zusammen und pushen uns gegenseitig."

"Ich bin sehr zufrieden. Ich bin sicher über meinen Erwartungen. Dass es so schnell ein Top-15-Platz wird, damit habe ich nicht gerechnet. Und jetzt bin ich schon das erste Mal Top Ten. Sehr aufsteigend", bemerkt Truppe, die sich ihren Weltcup-Fixplatz im Slalom über den Europacup geholt hatte und sich nun auch bei der Startnummer weiter verbessern wird.

Der "typische Fehler" von Kirchgasser

Michaela Kirchgassser, Dritte nach Lauf eins, sah im Finale das Ziel nicht. "Da ist der typische Fehler von mir passiert. Immer wenn eine Welle ist oder ein Übergang, gehe ich nicht mit der Position. Das ist mir heute zum Verhängnis geworden", meint die Salzburgerin, die letztlich aber froh war, in Lienz überhaupt am Start gestanden zu sein. Bei einem Trainingssturz am Sonntag war die Hüfte geprellt worden, die Physiotherapeuten hatten mächtig viel Arbeit gehabt.

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