Shiffrin: Weltcup-Rückkehr ist "unwahrscheinlich"

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Für Mikaela Shiffrin ist der Weltcup-Winter 2015/16 wohl zu Ende.

Die US-Amerikanerin erlitt in Are einen Innenbandteilriss sowie eine Knochenprellung im rechten Knie.

Zunächst war von einigen Wochen Pause ausgegangen worden, doch offenbar hat es die Gesamtweltcup-Anwärterin schlimmer erwischt als befürchtet. "Ich hoffe, dass ich bis zum Ende der Saison wieder Skifahren kann", erklärt die 20-Jährige gegenüber der "Denver Post", vielleicht könne sie bis dahin sogar wieder voll trainieren.

"Rennen vor Ende der Weltcup-Saison zu bestreiten, ist aber unwahrscheinlich."

Shiffrin: "Es wird richtig schlimme Tage geben"

Positiv stimmt sie, dass es "nur" ein Teilriss des Innenbandes ist und etwa das Kreuzband nicht zu Schaden kam. Nun gehe es um einen optimalen Heilungsverlauf, wobei schon jetzt fest steht, dass sie sich nicht unters Messer legen muss. Shiffrin rechnet aber damit, schwere Phasen durchleben zu müssen.

"Es wird richtig schlimme Tage geben, an denen ich nur weine. Es wird aber auch Tage geben, an denen ich das Gefühl habe, ich könnte fahren. Wenn es mehr gute als schlechte gibt, die Reha gut verläuft und ich Skifahren kann, ohne schnell zu ermüden ...", sieht sie einen Funken Hoffnung auf ein früheres Comeback, ohne es tatsächlich auszusprechen.

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Posted by Mikaela Shiffrin on Dienstag, 15. Dezember 2015

Rückkehr nur dann, wenn sie Siegchancen hat

Eine Rückkehr einfach nur der Rückkehr wegen schließt sie indes kategorisch aus. "Ich hatte immer schon die Haltung, dass ich die Chance haben will, zu gewinnen, wenn ich starte. Ich werde aber wahrscheinlich nicht zu einhundert Prozent wiederhergestellt sein, sollte ich diese Saison wieder Rennen bestreiten."

Angesichts ihres Gewaltvorsprungs bei den Slaloms in Aspen - die Olympiasiegerin gewann die Torläufe mit 3,07 bzw. 2,65 Sekunden Vorsprung - könnte sie allerdings auch konkurrenzfähig sein, wenn sie nicht ihr volles Leistungspotenzial abrufen kann.

Shiffrins Verletzung hat etwas Positives

Die große Kristallkugel muss sie definitiv abschreiben, mit erst 20 Jahren hat sie aber auch in Zukunft noch genügend Chancen, in die Fußstapfen einer Lindsey Vonn oder Anna Fenninger zu treten.

Ganz nebenbei hat ihre Verletzung auch einen positiven Aspekt: Sie wird erstmals seit sechs Jahren die Weihnachtsfeiertage zuhause verbringen. "Es ist total bizarr", meint Shiffrin. "Es ist irgendwie bittersüß. Es ist auch lustig. Jedes Jahr zu Weihnachten denke ich: 'Ich wünschte, ich könnte mich für diesen Abend nach Hause teleportieren, ohne Jetlag, einfach nur dort sein'. Es gibt schließlich keinen besseren Ort für Weihnachten als Zuhause. Das ist immer mein einziger echter Wunsch. Jetzt werde ich zuhause sein. Und an Neujahr auch."

 

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