Schwarz vorübergehend disqualifiziert

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Aufregung um Marco Schwarz nach dem 1. Slalom-Durchgang in St. Moritz.

Der Kärntner wurde von der FIS vorübergehend disqualifiziert und aus der Zwischenwertung gestrichen. Offenbar bestanden Unklarheiten, ob Schwarz das letzte Tor richtig passiert hatte.

Laut ÖSV-Informationen zeigten die TV-Bilder, dass der zweitplatzierte Schwarz das fragliche Tor korrekt passiert hätte. Der Ski-Weltverband korrigierte seine offizielle Wertung nach Ansicht der Aufnahmen folglich noch einmal.

Zunächst ging es um einen möglichen Einfädler, dann gab es Diskussionen, ob das letzte Tor korrekt passiert wurde.

"Marco hat alles korrekt passiert", stellt ÖSV-Sportdirektor Hans Pum im ORF-Interview klar. "Aber die Nervosität war natürlich groß, als wir über den Lautsprecher die Disqualifikation gehört haben. Der Funk ist heiß gelaufen, Andi Puelacher ist gleich ins Jury-Zettel gefahren. Der französische TD war da massiv dahinter, dass er disqualifiziert wird. Aber unser Cheftrainer hat das gut gemacht. Sagen wir so: Der TD steht stark hinter dem französischen Team. Aber das war natürlich nicht gut."

"Nichts aufgefallen"

Der technische Direktor Galinier schildert die Situation im ORF-Interview: "Ich war unten im Zielbereich, mir ist da nichts aufgefallen. Nach dem Rennen haben wir uns mit Marcus Waldner und den Torrichtern das Video angesehen - wir haben gesehen, dass es keine Disqualifikation gibt. Dann hat es geheißen, dass er möglicherweise beim Doppeltor eingefädelt hat. Auch da war nichts. Es gab dann einen Fehler, daher wurde er kurz als disqualifiziert gemeldet."


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