Robert Brunner 64-jährig verstorben

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Die Ski-Welt trauert um einen der legendärsten Presse-Betreuer der Szene. Der Südtiroler Robert Brunner ist nach langer schwerer Krankheit 64-jährig verstorben.

Brunner erreichte als "Mädchen für alles" an der Seite von Superstar Alberto Tomba Bekanntheit. Der untriebige PR-Mann galt als Frohnatur im Zielraum aller Weltcup-Orte und arbeitete auch neun Jahre beim ÖSV. Dort kümmerte er sich u.a. um die Agenden von Stephan Eberharter und Benjamin Raich. 2010 kehrte er zu Italiens Skiverband zurück.

Erste Kontakte zum Österreichischen Skiverband sind geknüpft worden, als Brunner nach jedem Rennen die Interviews von Alberto Tomba für alle Medienvertreter außerhalb Italiens übersetzen musste.

Vom Neunfach-Sieg bis zum Lanzinger-Sturz

Kaum hatte "Tomba la bomba" seine Karriere beendet, ist "Roberto" als Medienbetreuer zu den ÖSV-Herren gewechselt. Brunner erlebte neun Jahre allen Höhen und Tiefen. Historisch der Neunfach-Sieg im Dezember 1998 beim Super-G am Innsbrucker Patscherkofel, angeführt von Hermann Maier.

Seine schwärzeste Stunde erlebte der Sterzinger nach dem Super-G in Kvitfjell (NOR) im März 2008, nachdem Matthias Lanzinger in der Folge eines einem verhängnisvollen Sturzes der linke Unterschenkel amputiert werden musste. Brunner hatte die traurige Pflicht, diese Nachricht im Spital von Oslo der Presse bekannt zu geben.

Mit 58 Jahren Rückkehr zum FISI

Im Alter von 58 Jahren kehrte Robert Brunner wieder zum Italienischen Skiverband (FISI) zurück. Als "Team-Manager" rückte er dort wie in all den Jahren zuvor die Sponsoren des Skiverbandes und der einzelnen Athleten ins rechte Licht.

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