"Elche" geben Konkurrenz Rätsel auf

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Nach dem dritten Sieg von Aksel Lund Svindal im dritten Speed-Bewerb rätselt die Konkurrenz über die norwegische Dominanz auf dem nordamerikanischen Kunstschnee.

"Wir rätseln alle ein bissl. Denn in der Abfahrt hier waren die beiden Norweger noch viel extremer als in Lake Louise", sagt Klaus Kröll nach dem Doppelsieg von Svindal und Jansrud.

Hannes Reichelt: "Die Norweger sind derzeit hier auf einem anderen Planeten, aber zumindest bin ich gegenüber Kanada diesem Planeten etwas nähergekommen."

"Schäuferl nachlegen"

"Das war gewaltig von Aksel", verbeugte sich der viertplatzierte Hannes Reichelt nach der Abfahrt vor Svindal. Der hatte vor allem mit klarer Bestzeit im oberen Gleitteil die Weichen zum 28. Weltcupsieg gestellt.

"Ich muss sicher noch ein Schäuferl zulegen, um ihn schlagen zu können", ist Reichelt bewusst, dass der "Superelch" zumindest in der Abfahrt derzeit kaum zu biegen ist.

"Dann würden wir es auch machen"

"Wenn wir wüssten was es ist, würden wir es auch machen", rätselte auch Romed Bauman. "Die Saison ist aber noch lange und ich bin sicher, dass wir in Europa nicht mehr so klar hinterherfahren", baute auch der Tiroler auf die kommenden Rennen.

Viele Fragen also in Colorado, aber wenig Antworten. "Es ist einfach viel gutes Training", lautet die simple Erklärung Svindals für seine momentane Überlegenheit. "Dazu kommt, dass es natürlich super ist, einen Trainingspartner wie Kjetil zu haben", verwies er auf seinen Teamkollegen.

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