ÖSV-Cheftrainer: "Eigentlich eine Katastrophe"

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ÖSV-Cheftrainer Andreas Puelacher übt nach der Kombination Kritik an der Teamleistung.

"Ich kann nicht zwei Sekunden auf der Abfahrt verlieren, das ist eigentlich eine Katastrophe, das zipft mich an“, macht der Tiroler im Gespräch mit der APA aus seiner Enttäuschung kein Geheimnis. "Da müssen sie sich selbst an der Nase aus dem Schlamassel rausziehen.“

Dass nach guten Slalom-Leistungen zumindest noch die Ränge 8 (Baumann) und 9 (Kriechmayr) rausschauten, kann Puelacher nicht positiv stimmen.

"Im Slalom waren wir gut, von der Performance war ich auch begeistert. Aber in der Abfahrt sind die Herren jetzt gefordert. Ich hoffe, dass sie das morgen zeigen“, hofft Puelacher auf eine Antwort in der klassischen Abfahrt am Samstag (12:30 Uhr im LIVE-Ticker).

Zwei Läufer nimmt Puelacher dann doch noch aus der Kritik: "Es war Renntag. Der einzige Trainingstag war für Hannes, und der hat das gut gemacht. Genützt hat es auch Max, mit dem war ich auch nicht unzufrieden", merkte Puelacher an. Hannes Reichelt hatte die Kombi-Abfahrt als zusätzliches Training genützt (0,90/3.), Max Franz kam auf Platz sechs (1,36).

Angesichts der Überlegenheit der norwegischen Rennläufer meinte Puelacher: "Ich denke nicht über die Norweger nach, sondern über unsere, dass die funktionieren. Aber Hut ab vor den Leistungen der Norweger. Da müssen wir im Speedbereich mehr dagegenhalten."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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