ÖSV-Abfahrer wollen in Santa Caterina Wende

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Österreichs Abfahrts-Herren wollen im vierten Saison-Rennen in Santa Caterina endlich den ersten Podestplatz in dieser Saison einfahren.

"Die Anzeichen sind schon einmal recht gut", sagt Hannes Reichelt, der die beiden Trainings auf den Rängen eins und zwei beendete.

"Ich fühle mich hier sehr wohl, obwohl es mir fast die Plomben hinaushaut", ist auch Vincent Kriechmayr trotz herausfordernder Piste "Deborah Compagnoni" optimistisch.

"Man wird sich richtig überwinden müssen"

Das Gleiche gilt für Baumann, der ein extrem enges Rennen erwartet. "Man wird sich richtig überwinden müssen. Eine frühe Startnummer wäre wahrscheinlich nicht von Nachteil", sagt der Tiroler. "Die Strecke ist nicht direkt mit Bormio zu vergleichen, aber von der Brutalität vielleicht schon. Der, dem das morgen am besten gelingt, wird von ganz oben runterlachen."

Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher war nach den Gröden-Rennen etwas verstimmt ob der bisher wenig berauschenden Ergebnisse seiner Speed-Spezialisten. "Von der Mannschaft habe ich mir um einiges mehr erwartet", betont Puelacher.

Puelacher rätselt

Aus den bisher drei Abfahrten in der Saison steht für die Österreicher kein einziger Podiumsplatz zu Buche. Das höchste der Gefühle war der vierte Platz von Hannes Reichelt in Beaver Creek. In Lake Louise war der derzeit mit einer Verkühlung ringende Max Franz als Sechster ÖSV-Bester, in Gröden musste man sich mit dem siebenten Platz von Kriechmayr zufriedengeben.

"Genau kann ich auch nicht sagen, wo es ein bisschen eckt und hängt. Wir haben eine Super-Vorbereitung gehabt mit Chile und Amerika, wo wir eigentlich mit allem zufrieden waren. In den Rennen haben wir das noch nicht rübergebracht", sagt Puelacher.

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