Maze: Smartphones schuld an Verletzungen

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Tina Maze lässt mit einer interessanten These zu den vielen Verletzungen im Skiweltcup aufhorchen.

Laut der Slowenin, die gerade eine einjährige Weltcup-Pause einlegt, sind Smartphones ein Mitgrund für die zahlreichen, teils schweren Blessuren.

"Wenn ich am Smartphone im Internet surfte, wurde ich müde, es fiel mir schwerer, mich zu konzentrieren - vor allem, wenn bei Rennen schlechte Sicht herrschte. Ich war nicht ich selbst", schreibt die Olympiasiegerin auf ihrer Homepage. 

"Ich habe Angst"

"Ich habe Angst, dass uns Smartphones unsere Wahrnehmung, Gefühle, Wünsche und Werte nehmen. Umso dramatischer ist es, wenn wir uns in einer Situation zwischen Leben und Tod befinden", weist die 32-Jährige auf Extremsituationen während einen Rennens hin.

"Skifahren ist eine der komplexesten Sportarten. Einen Hügel bei 130 km/h und diffusem Licht hinunterzufahren erfordert Präzision und 300 Prozent Konzentration. Wenn der Kopf nicht frei ist, treffen wir falsche Entscheidungen und reagieren falsch", befürchtet die Gesamtweltcup-Siegerin von 2013.

"Natürlich habe ich die Verletzten nicht gefragt, wie oft sie in der Woche vor ihren Verletzungen das Handy benutzt haben, aber es würde mich interessieren", so Maze. "Ich denke, alle Skifahrer, die ihre Knie heil halten wollen, sollten über dieses Problem nachdenken."

 

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