Max Franz gibt in Kvitfjell sein Comeback

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Rund sieben Wochen nach seinem schweren Sturz im Abfahrtstraining in Kitzbühel steht Max Franz vor seinem Comeback im Ski-Weltcup.

Der Kärntner gehört zum ÖSV-Aufgebot für die Speed-Rennen im norwegischen Kvitfjell am kommenden Wochenende.

"Ich habe in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht. Ich fühle mich körperlich fit und glaube, dass ich eine gute Leistung zeigen kann. Einem Comeback am kommenden Wochenende steht aus heutiger Sicht nichts im Wege", sagt der 26-Jährige.

Franz hatte sich bei seinem Sturz auf der Streif einen Kapseleinriss im linken Kniegelenk, einen Riss des vorderen Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk und eine Absprengung am Mondbein am linken Handgelenk zugezogen.

Vorfreude auf "saugeilen Super-G"

"Es war die Motivation von Anfang an da, dass ich g'scheit Gas gebe in der Reha, damit sich St. Moritz (Weltcup-Finale, Anm.) oder, wenn es ganz gut geht, Kvitfjell ausgeht. Ich habe in der Reha g'scheit reingehaut und bin relativ schnell auf die Ski gekommen", erklärt Franz, der bereits seit zwei Wochen wieder mit Toren trainiert.

"Das ist alles sehr gut gegangen. Ich freue mich riesig, dass ich jetzt in Kvitfjell an den Start gehen kann, die ganze Arbeit hat sich ausgezahlt." Die Narben von der Operation am linken Sprunggelenk tun ihm "ab und zu noch weh" und werden ihn noch länger "zwicken, aber sonst bin ich schmerzfrei und es geht ganz gut", sagt Franz, der zuletzt in Saalbach auf "unruhigen und schlagigen Pisten super trainiert" hat.

"Ich habe Vertrauen in den Fuß, dass er hält und da nichts passieren kann." Auf der "coolen Abfahrt" und dem "saugeilen Super-G" in Kvitfjell könne er deshalb nun "sehr befreit fahren".

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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