Hirscher will Anschluss an Kristoffersen finden

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Die Slalom-Asse Marcel Hirscher und Henrik Kristoffersen haben sich auf der Reiteralm auf den dritten Saison-Slalom in Santa Caterina am 6. Jänner vorbereitet.

Für Hirscher geht es in Italien darum, Anschluss an den Norweger zu finden. "Er ist jetzt schon einfach eine Klasse besser wie der Rest im Slalom", sagt Hirscher über den Sieger der bisherigen Slalom-Rennen in einem "Sky"-Interview.

Bei einem Sieg wäre Kristoffersen der Erste nach Hirscher der drei Weltcup-Slaloms in Folge gewinnen konnte.

Zeit-Chaos in Alta Badia

Dass der Salzburger, der heuer seinen bereits fünften Gesamt-Weltcup-Triumph en suite anpeilt, nun 621 Punkte auf dem Konto hat, wird übrigens noch einmal bei der Mannschaftsführersitzung am Dienstagabend in Santa Caterina ein Thema sein.

Denn nach Madonna hatte Hirscher bereits bei 623 gehalten. Doch da der Internationale Skiverband (FIS) wegen eines Fehlers des Zeitnehmers nachträglich mehrere Endplatzierungen und damit auch die Punkte für den Weltcup-Parallel-Riesentorlauf in Alta Badia korrigiert hat, sind es nun um zwei weniger.

Hirscher kann aber auch mit 621 sehr gut leben, denn so viele hatte er in einer Saison bis zum Jahreswechsel bisher noch nie gesammelt.

"Riesenfettn" bei Drohnen-Absturz

 

"Für mich ist es schon ganz toll, dass ich momentan der beste Skifahrer sein kann. Das stimmt mich schon sehr positiv allgemein, weil ein ganzer Verhau kann die Saison gar nicht mehr werden", betonte "Österreichs Sportler des Jahres", der auch aufgrund des Absturzes einer TV-Drohne bei seinem Lauf zuletzt in Madonna in aller Munde war.

"Das war natürlich ein Schock. Wie sich jetzt herausgestellt hat, ist doch ein bisschen geschlampt worden. Aber Fehler passieren halt, weil ansonsten passiert nie etwas. Ich glaube, dass viele Leute aus der Sache etwas gelernt haben. Grundsätzlich habe ich einfach nur eine 'Riesenfettn' (Glück) gehabt", erinnerte Hirscher nochmals an das Schreckensszenario im zweiten Lauf, als die rund zehn Kilogramm schwere Drohne nur knapp hinter ihm im Schnee eingeschlagen war.

Interne Konkurrenz "einfach cool"

Durch diesen Zwischenfall war der sensationelle dritte Platz des erst 20-jährigen Kärntners Marco Schwarz in Madonna etwas untergegangen.

Hirscher freut sich, dass er nun ÖSV-intern wieder starke Konkurrenz hat. "Grundsätzlich ist es einfach cool, dass man wieder eine Mannschaft hat, an der man sich auch orientieren kann, das hilft auch mir sehr stark. Wenn ich in einem Flachstück mit den Zeiten von Manuel Fellner oder Marco Schwarz mithalten kann, dann weiß ich, dass das sehr, sehr schnell ist. Da bin ich sehr froh und glücklich, dass das wieder möglich ist. Alleine ist es schon schwer", erklärte der 26-Jährige.

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