Hirscher: "Die Piste war touristenlike"

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Für Marcel Hirscher hat sich die Reise zur Olympia-Generalprobe nach Jeongseon spätestens nach Rang sieben im Super-G gelohnt.

"Es war nett, es war okay, es war super, das Gelände mal zu sehen. Die Piste war touristenlike, aber trotzdem war es eine gute Geschichte, das mitzunehmen, das Gelände anzuschauen. Wie man trainieren muss für den Hang, dass man ihn bestmöglich simulieren kann", berichtet der Salzburger von einem Trainingsausflug nach Yongpyong, wo 2018 die Technikbewerbe stattfinden.

 

"Es hat sich ausgezahlt, dass er da war", findet auch ÖSV-Sportdirektor Hans Pum. "Allein, dass er die ganzen Gegebenheiten kennengelernt hat, dass er sieht, wie es zugeht. Und wenn er zu den Spielen herkommt, dann weiß er, wo was ist."

"Bin überrascht vom Ergebnis" 

Hirscher ist trotz des guten Ergebnisses selbstkritisch: "Ich bin überrascht vom Ergebnis, aber mich ärgern zwei Fehler, die unnötigerweise passieren". Ärger trotz des tollen Ergebnisses in einer Disziplin, die er nicht oft trainiert? "Das tue ich immer. Es klingt für einen anderen oft ungut oder fast arrogant oder so. Aber es ist so, dass ich besser werden möchte und mich nicht zufriedengeben möchte."

Am Montag geht es weiter nach Tokio und von dort in ein rund 70 Kilometer von Yuzawa Naeba entferntes Skigebiet. "Dort werden wir ein bisschen trainieren und Mittwoch oder Donnerstag nach Naeba weiterfahren. Wo wir bei hoffentlich halbwegs guten Bedingungen Gas geben können." Für Samstag ist ein Riesentorlauf angesetzt - es soll laut Prognose regnen -, für Sonntag ein Slalom.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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