Hirscher: Kristoffersens Abschneiden hilft

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Marcel Hirscher beschäftigt sich auch nach seiner Rückkehr aus Japan mit dem Rückstand im RTL, bei dem er Platz sechs belegte.

"Da stellen sich auch im Nachhinein viele Fragen, was den 2. Durchgang betrifft. Bis zur letzten Zwischenzeit waren wir auf Augenhöhe mit dem späteren Sieger. In den letzten 20 Fahrsekunden über eine Sekunde zu verlieren, ist dann schon außergewöhnlich – auch wenn es nicht das Beste war, was ich dort am Ende gezeigt habe", so der Salzburger im Blog auf "redbull.com".

Die Bedingungen hätten dazu beigetragen: "Gegenwind hat sicher eine Rolle gespielt, aber nur dem Wind die Schuld zu geben, wäre falsch."

Dass sein härtester Konkurrent im Gesamtweltcup, der Norweger Henrik Kristoffersen, Hirschers RTL-Patzer und den Slalom-Ausfall mit dem Plätzen vier (RTL) und sieben (Slalom) nicht ideal nützen konnte, mache es leichter: "Wenn dir ein Ausrutscher passiert, wie mir in Japan, stellt sich deinem Kontrahenten eine riesen Möglichkeit. Die Tatsache, dass Henrik sie nicht zu 100% nutzen konnte, hilft, das eigene Ergebnis besser zu verdauen."

"Wenn er gut fährt, bin ich der Letzte, der das nicht würdigt und gratuliert. Wenn er dann aber nur auf Rang 7 landet, bin ich darüber auch nicht böse", fügt der 26-Jährige an.

Nun freue er sich auf die kommenden Tage zuhause, "um Kräfte zu sammeln, mein Training zu forcieren, den Faden wieder zu finden und wieder mehr Routine in meine Abläufe zu bekommen."

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