Fenninger dachte an Karriereende

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Anna Fenninger dachte nach ihrer schweren Knieverletzung, die zum Saison-Aus führte, kurzfristig an ein Karriereende.

"Nach der ersten Diagnose, als ich gehört habe, dass auch die Pathellasehne gerissen ist, dachte ich: Das wird nimmer", erzählt die Salzburgerin bei "Servus TV". "Mit den Schmerzen, die ich hatte, war ich nicht bereit zu sagen: Das gehe ich an."

"Nach der gut verlaufenen OP und dem Zuspruch in meinem Umfeld habe ich gesagt, ich probiere es nochmal", so die Olympiasiegerin.

Den Streit mit dem ÖSV im Sommer sieht Fenninger nicht als Ursache für ihren folgenschweren Sturz in Sölden im Oktober. "Natürlich hat sich bei mir einiges abgespielt, aber ich habe mich zu dem Zeitpunkt zu 100 Prozent auf den Sport konzentriert, bei mir war es einfach nur Pech", sagt die 26-Jährige.

"Athleten werden nicht um Meinung gefragt"

Die vielen Verletzungen im Skiweltcup sieht die Olympiasiegerin kritisch, fordert die FIS zum Dialog mit den Athleten auf. "Es liegt nicht immer nur am Material, da spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Wir Athleten werden aber nicht um unsere Meinung gefragt. Die FIS sollte mit den Sportlern reden und vielleicht einmal neue Sachen ausprobieren", meint Fenninger, die trotz ihrer Verletzung nicht mit Schmerzmitteln an den Start gehen würde.

"Ich habe es in der Vergangenheit leider schon gemacht. Sportler sind zu viel bereit. In meiner derzeitigen Situation kann ich es mir aber nicht vorstellen, meine Verletzung muss komplett ausheilen. Diese Zeit muss ich mir geben, damit ich wieder 100 Prozent fit bin", so die Salzburgerin.

"Vom Gefühl her ist man an den Rennen trotz der Verletzung sehr nah dran. Man spürt das Adrenalin, wenn die Mädls runter fahren. Im Endeffekt ist das auch der Grund, warum ich sage, ich will zurück", sagt Fenninger. "Mein Ziel ist, dass ich im August wieder Skifahre. Im Moment bin ich im Plan."

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Anna Veith

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