Streitberger: "Bandscheibe nur im Alltag Problem"

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Georg Streitberger beißt die Zähne zusammen. Der Salzburger bestreitet die aktuelle Saison mit einem diagnostizierten Bandscheibenvorfall.

"Gefährlich ist Abfahrtfahren sowieso, da ist es wurscht, ob man 'Bandscheibe' hat oder nicht", erklärt der Salzburger, der nicht an ein vorzeitiges Saisonende denkt. "Skifahren geht sehr gut, nur im Alltag ist es ein Problem."

Erst nach der Saison will er sich nach einer neuerlichen MRI-Untersuchung entscheiden, ob eine Operation notwendig ist.

Entscheidung über Operation im Frühjahr

"Bringe ich das so weit hin, dass ich schmerzfrei bin, oder ist eine Operation notwendig. Die Bandscheibe drückt auf einen Nerv. Es kann sein, dass die Entzündung zurückgeht, der Nerv mehr Platz bekommt und nicht mehr so beleidigt ist."

Bedenken, dass er mit Skifahren noch größere gesundheitliche Probleme riskiert, hat er nicht. "Verschlechtern kann man es sich überall, ich kann mich auch im Bett beim Schlafen blöd drehen."

"Wenn ich Sport mache, geht es mir besser"

Beim Sport habe er keine Proleme: "Beim Skifahren, was mir zur Zeit am wichtigsten ist, oder auch beim Gehen, Stehen und Laufen ist alles kein Thema. Wenn ich Sport mache, geht es mir besser, immer wenn ich Spannung im Rumpfbereich habe."

Bücken, etwa um Schuhbänder zu schnüren, Sitzen oder Ergometer-Training verursachen hingegen Schmerzen: "Da spüre ich dann, dass was ist."

"Zehnter zu werden, interessiert mich nicht"

Nach einer Pause in Santa Caterina und einem enttäuschenden 39. Rang in Wengen will Streitberger in Kitzbühel zuschlagen.

"Drinnen ist für mich in Kitzbühel viel, ich muss nur einen schnellen Schwung fahren, das hat mit dem Rücken nichts zu tun. Ich möchte Stocklerplätze, da bin ich schon paar Mal oben gewesen, habe auch schon Rennen gewonnen. Ich muss was finden, damit ich wieder auf das Stockerl fahren kann. Zehnter zu werden, interessiert mich nicht", meinte der 34-Jährige, der drei Weltcupsiege auf seinem Konto hat und weitere sieben Podestränge.

Wenn er in Kitzbühel am Start stehe, dann denke er nicht an den Rücken.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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