Warum war Streif für Nummer 31 nicht mehr fahrbar?

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Schwere Stürze, ein Abbruch des Rennens.

Die Hahnenkamm-Abfahrt 2016 wird noch lange für Diskussionen sorgen. Die Entscheidung der Jury, das Rennen nach den ersten 30 Läufern abzubrechen, war sicherlich richtig. Die Frage ist aber: Kam die Entscheidung zu spät? Der schale Beigeschmack bleibt. Dadurch, dass das Rennen bis zur Nummer 30 durchgepeitscht wurde, kann es laut FIS-Reglement auch gewertet werden.

Es sieht sehr danach aus, dass nur darauf hingearbeitet wurde. Die Bedingungen haben sich nach Vincent Kriechmayr, der mit Nummer 30 auf Platz sieben fuhr, nicht verschlechtert. Also warum war es für Nummer 31 nicht mehr fahrbar?

Es bleibt der Eindruck, dass nach den Stürzen von Svindal und Reichelt das Rennen irgendwie so lange durchgepeitscht wird, bis das Ergebnis gewertet werden kann. Natürlich hätte auch ein Abbruch nach den Stürzen für Diskussionen gesorgt. Dem Sieger Peter Fill gegenüber wäre es sicherlich unfair gewesen.

Aber letztlich geht es um die Sicherheit – und da muss entschieden werden, ob diese gewährleistet ist. Und dann sind wir wieder bei der Frage: Warum geht es für Nummer 30, aber ohne Änderung der Verhältnisse für Nummer 31 nicht?

Anna Fenninger kommentiert kritisch:

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