Einfädler von Hirscher, Pinturault holt Kombi-Sieg

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Französischer Dreifachsieg in der Kombination von Kitzbühel! 

Alexis Pinturault feiert seinen dritten Kombi-Sieg in Folge am Ganslern-Hang und setzt sich vor seinen Landsleuten Victor Muffat-Jeandet (+0,89) und Thomas Mermillod-Blondin (+0,92) durch.

Einen Ausfall muss Marcel Hirscher hinnehmen. Der Salzburger legt eine super Fahrt hin, wird aber aufgrund eines Einfädlers nachträglich disqualifiziert.

Bester Österreicher wird Romed Baumann als Sechster (+1,85), Vincent Kriechmayr wird Achter (+2,31).

Debütant Niklas Köck landet als 22. in den Punkterängen.

"Ich war mir nicht sicher, ob ich nur mit der Spitze drangefahren bin. Scheiße, aber das Skifahren war nicht so schlecht, es hat sehr viel Spaß gemacht. So ist es halt im Slalom. In der Abfahrt fällt man halt weniger leicht aus, dafür ist dort das Verletzungsriskio größer", sagt Hirscher nach seinem Ausfall.

Der Salzburger liegt nach der Kombination im Gesamtweltcup 107 Punkte hinter Aksel Lund Svindal, der ebenfalls ausscheidet.

Historischer Sieg für Frankreich

Pinturault führt einen historischen Erfolg an. Es ist der erste französische Dreifachsieg im Weltcup seit 1970. Für den 24-Jährigen ist es der dritte Kombi-Sieg in Folge in Kitzbühel.

"Ich mag das hier gerne. Es ist eine interessante Kombination", freut er sich. "Für einen Skifahrer ist ein Sieg hier sehr wichtig." Dass er diesen Erfolg mit den Teamkollegen am Podest teilt, sorgt für zusätzliche Freude: "Das ist sehr speziell!"

Baumann nicht unzufrieden

Bester Österreicher wurde - wie auch schon zuletzt in Wengen - Romed Baumann.

"Der Ganslernhang ist nicht der steilste Hang im Weltcup, aber er ist extrem kupiert. Die Geländeübergänge owaren diesmal extrem rausgearbeitet. Es ist gegangen, die Kurssetzung war sehr fair, es waren keine Fallen eingebaut, aber gegen die Slalomspezialisten haben wir hier keine Chance", sagt er nach dem Torlauf als Gesamtsechter zufrieden (+1,85).

Auch für Vincent Kriechmayr ist der achte Rang (2,31) nach dem neunten Platz in Wengen das zweite Kombi-Top-Ten-Ergebnis in Folge. "Slalom ist immer ein Kampf, da ist kein Spaß dabei. Was schade ist, dass ich im Super-G einige Fehler gemacht habe, aber ich bin zufrieden. Die Punkte nimmt man gerne mit", sagt der Oberösterreicher.

Der 23-jährige Weltcup-Debütant Niklas Köck ging nach dem 45. Super-G-Rang mit Startnummer zwei ins Rennen, landete auf dem 22. Rang und holte gleich seine ersten Punkte. "Es ist so eisig, so glatt. Als Speed-Fahrer weiß man nicht, was man da tun soll. Ganz okay für mein erstes Weltcuprennen", sagte der Tiroler.

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