Stadlober will bei Tour-Jubiläum in die Top Ten

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Die am Neujahrstag beginnende zehnte Auflage der Tour de Ski ist in einer Saison ohne Großereignis der Höhepunkt für die Langläufer.

Teresa Stadlober will bei ihrer dritten Teilnahme ihre starke Vorjahresleistung wiederholen. "Der zehnte Platz war schon ein ziemlich großes Ergebnis, das möchte ich einfach bestätigen", sagt die 22-Jährige. "Ich bin gut drauf und denke, dass etwas möglich ist."

Bis zum finalen Bergrennen am 10. Jänner auf die Alpe Cermis sind insgesamt acht Rennen zu absolvieren.

Stadlober hofft, bis zum abschließenden Berglauf noch gut in Schuss zu sein. "Acht Rennen sind so hart, schauen wir einmal, wie viel Kraft noch da ist und ob der Kopf noch mitspielt." 

"Sie braucht keine Respekt mehr haben"

ÖSV-Langlaufchef Markus Gandler traut Stadlober nach ansprechenden Saisonergebnissen (u.a. 9. in Lillehammer) wieder eine gute Vorstellung zu.

"Sie hat schon bewiesen, dass die Form gut ist, und sie sich sogar da und dort verbessert hat. Die Voraussetzungen sind sicher gut. Sie braucht nicht mehr den großen Respekt haben", meint Gandler. Von Bernhard Tritscher erwartet er sich vor allem in den Sprints (zuletzt in Toblach Zehnter) einiges.

Bei den Herren wie bei den Damen ist mit einem norwegischen Triumph zu rechnen. Stadlober rechnet mit einer weiteren Machtdemonstration von Saison-Dominatorin Therese Johaug. "Sie gewinnt, das wird nicht einmal knapp. Es wird nur am Anfang spannend sein. Und der letze Anstieg ist wie für sie gemacht." Bei den Herren ist Titelverteidiger Martin Johnsrud Sundby der große Favorit.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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