Playoff-Fluch der Anaheim Ducks hält an

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Die Anaheim Ducks scheitern in der ersten Runde der NHL-Playoffs.

Die Kalifornier müssen sich den Nashville Predators im alles entscheidenden siebten Spiel der "best of seven"-Serie mit 1:2 geschlagen geben. Damit scheiden die Ducks zum vierten Mal in Folge in einem Spiel sieben vor eigenem Publikum aus.

Im Osten stellen die New York Islanders im ersten Spiel der zweiten Playoff-Runde (Conference-Semifinals) mit einem 5:3-Sieg über die Tampa Bay Lightning auf 1:0.

Stand in der Serie: 3:4

Es ist wie verhext!

Zum vierten Mal in Folge scheitern die Ducks in den Playoffs in Spiel 7 in der eigenen Halle. Die durchwachsene Saison der Kalifornier - zunächst der katastrophale Fehlstart und dann die beeindruckende Aufholjagd - ist damit beendet.

Wilson (7.) und Gaustand (16.) schocken die Hausherren mit zwei Toren im ersten Drittel früh. Anaheim drückt, der Anschlusstreffer will aber lange nicht gelingen. Kesler (42./PP) besorgt diesen zwar im Schlussabschnitt in Überzahl, in Folge scheitern die Ducks aber immer wieder am starken Predators-Goalie Rinne. Der Finne glänzt mit 36 Saves.

Im letzten Drittel feuern die Gastgeber 15 Schüsse ab, Lindholm kommt dem Ausgleichstreffer am nähesten. Der Schuss des Verteidigers landet sieben Minuten vor Schluss an der Latte und wird von Preds-Defender Josi geklärt.

Nashville bekommt es nun mit den San Jose Sharks zu tun.

Stand in der Serie: 0:1

Gleich zu Beginn des Conference-Halbfinals zeigen die "Isles", warum mit ihnen zu rechnen ist.

Nach Palats (4.) schneller Führung drehen die Gäste auf und gehen durch Hamonic (6.), Prince (18., 20.) und Tavares (29./PP) mit 4:1 in Front.

Kurz sieht es so aus, als würde den "Bolts" das Comeback gelingen - Kucherov (48.) und Filppula (58.) lassen die heimischen Fans hoffen. 55 Sekunden vor Ende trifft Clutterbuck jedoch zur Entscheidung ins leere Tor.

Kurios: Islanders-Coach Capuano wird im Schlussdrittel nach einem abgefälschten Schuss vom Puck im Gesicht getroffen und muss mit einem Cut auf der Nase und einem geschwollenen Auge in der Kabine behandelt werden. Zwei Minuten vor Spielende kehrt der Trainer zurück auf die Bank.

"Mir geht es gut. Ich habe etwas Kopfweh - aber abgesehen davon ist das ein toller Erfolg für uns", gibt er nach der Partie Entwarnung.


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