NHL-Champion in 1. Playoff-Runde out

Aufmacherbild Foto: © getty

Die Chicago Blackhawks scheiden in der ersten Runde der NHL-Playoffs aus.

Der amtierende Champion unterliegt den St. Louis Blues im entscheidenden siebten Spiel der "best of seven"-Serie mit 2:3. Die Blues führen durch Tore von Lehtera (2.) und Parayko (14.) bereits mit 2:0, die Hawks schaffen durch Hossa (19.) und Shaw (24./PP) den Ausgleich. Brouwer (49.) gelingt der Siegtreffer.

Die Nashville Predators erzwingen durch einen 3:1-Erfolg gegen die Anaheim Ducks Spiel 7 (Nacht auf Donnerstag/MEZ).

Stand in der Serie: 4:3

Diesmal haben es die Blues tatsächlich geschafft.

In den letzten drei Saisonen war für die Truppe von Coach Ken Hitchcock stets in der ersten Runde der Playoffs Endstation. Eigentlich sah es auch diesmal so aus, als könnten die Blackhawks die Serie nach 1:3-Rückstand noch drehen. Ausgleich zum 3:3, ein alles entscheidendes Spiel sieben.

In so einem "do or die"-Spiel sind die routinierten Hawks immer zu favorisieren. Doch die Blues schreiben durch Tore von Lehtera (2.) und Parayko (14.) früh an. Chicago kommt daraufhin in Fahrt, Hossa (19.) und Shaw (24./PP) können ausgleichen.

Für die Entscheidung sorgt Brouwer (49.), der die Scheibe mit dem dritten Versuch im Tor unterbringt. "Das war das hässlichste Tor meiner Karriere", muss der Matchwinner nach dem Erfolg selbst lachen.

Die größte Ausgleichsmöglichkeit vergibt Hawks-Verteidiger Seabrook: Sein Schuss knallt 3:30 Minuten vor Spielende an beide Stangen und findet nicht den Weg hinter die Linie.

Chicago scheitert damit zum ersten Mal seit 2012 in der ersten Playoff-Runde, St. Louis gewinnt erstmals seit 2012 eine Serie in der Postseason. Die Blues treffen nun auf die Dallas Stars.

Stand in der Serie: 3:3

Matchball vergeben.

Die Anaheim Ducks können den Sack in Spiel sechs nicht zumachen. Nashville verhindert das frühzeitige Aus mit einem 3:1-Erfolg und erzwingt so ein finales Spiel sieben.

Nach torlosem ersten Drittel bringt Ekholm (29.) die Hausherren in Führung, Neal (38.) erhöht. Vor dem Ende des Mittelabschnitts gelingt Kesler (40./PP) in Überzahl der Anschlusstreffer.

Der Ausgleich gelingt den Kaliforniern nicht, Weber (60./EN) macht zehn Sekunden vor Schluss mit einem Empty-Net-Treffer alles klar. "Es ist toll. Wir freuen uns auf das nächste Spiel", zeigt der Star-Verteidiger keine Angst vor der alles entscheidenden Partie.

Angst muss er in Hinblick auf die Statistik auch nicht haben. Das Spiel steigt nämlich in Anaheim (Nacht auf Donnerstag/MEZ) - und in den letzten drei Saisonen schieden die Ducks stets in Spiel 7 vor eigenem Publikum aus dem Playoffs aus.

"Das ist ein ganz neues Team", will Coach Bruce Boudreau nichts vom "Heim-Fluch" in Spiel 7 wissen. "Jedes Jahr ist anders, jeder Tag ist anders und wir freuen und auf das Spiel."

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare