Stanley Cup vor der Entscheidung

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Die Pittsburgh Penguins stehen vor ihrem fünften Gewinn des Stanley Cups.

Der Titelverteidiger demütigt in Spiel 5 die Nashville Predators mit 6:0 und stellt in der best-of-seven-Serie auf 3:2. In der Nacht auf Montag kann in Nashville die Entscheidung fallen.

Die Penguins überfahren ihre Gäste: Schultz trifft früh im Powerplay (2.), Rust (7.) und Malkin (20.) sorgen noch vor der ersten Pause für die Entscheidung.

Im zweiten Drittel treffen Sheary (22.), Kessel (29.) und Hainsey (37.).

Crosby bleibt am Boden

Superstar Sidney Crosby bleibt zwar ohne Treffer, legt aber drei Tore auf. Phil Kessel kommt ebenfalls auf drei Scorerpunkte (1/2).

Goalie Matt Murray hält mit 24 abgewehrten Schüssen den Kasten dicht.

"Wir haben noch genügend Arbeit vor uns", bleibt Crosby bescheiden. Predators-Coach Peter Laviolette gibt nach dieser einseitigen Partie freilich auch noch nicht auf: "Unsere Jungs werden bereit sein."

Die Predators müssen in der Nacht auf Montag gewinnen, um in einem alles entscheidenden Spiel 7 noch die Chance auf den ersten Stanley-Cup-Titel zu wahren.

Pittsburgh kann sich hingegen zur ersten Mannschaft seit den Detroit Red Wings 1997 und 1998 küren, die ihren Titel erfolgreich verteidigt. 

Emotionen gingen hoch

Obwohl die fünfte Partie nach zwei Dritteln entschieden war, gingen die Emotionen im letzten Abschnitt hoch. Die Schiedsrichter sprachen gesamt nicht weniger als 90 Strafminuten aus. "Beide Teams versuchen auch dann körperlich hart zu spielen, wenn die Partie bereits entschieden ist", sagte Predators-Topverteidiger Roman Josi. "Die Serie ist noch lange nicht fertig."

Josi gehörte erneut zu den auffälligsten Spielern seines Teams, Zählbares brachte aber auch er trotz drei Torschüssen nicht zustande. "Sie waren heute die klar bessere Mannschaft", anerkannte er. "Wir müssen nun schauen, dass wir dieses Spiel so rasch wie möglich vergessen und für die sechste Partie bereit sind. Die Mannschaft hat immer noch sehr viel Selbstvertrauen. Wir müssen nun zurück zu unserem System finden."

Die Predators hoffen nach der deftigen Niederlage nun auf den Heimvorteil. Auf heimischem Eis in der Bridgestone Arena hat Nashville in den diesjährigen Playoffs erst einmal verloren. "Das echte Eishockey beginnt jetzt erst", sagte Predators-Verteidiger P.K. Subban. "Du bist im Cup-Finale, genau darum geht es. Es geht um ein ständiges Hin und Her."

Pittsburgh Penguins (2) vs. Nashville Predators (WC2) - "Best-of-7"-Serie 3:2
Spiel 1 5:3 - Tore: Malkin (16./PP), Sheary (17.), Bonino (20., 59./EN), Guentzel (57.); Ellis (29./PP), Sissons (51./PP), Gaudreau (54.)
Spiel 2 4:1 - Tore: Guentzel (17., 41.), Wilson (44.), Malkin (44.); Aberg (13.)
Spiel 3 1:5 - Tore: Guentzel (3.); Josi (26./PP), Gaudreau (27.), Neal (40.), Smith (45.), Ekholm (54./PP)
Spiel 4 1:4 - Tore: Crosby (16.); Jarnkrok (15.), Gaudreau (24.), Arvidsson (34.) und Forsberg (57./EN)
Spiel 5 6:0 - Tore: Schultz (2./PP), Rust (7.), Malkin (20.), Sheary (22.), Kessel (29.), Hainsey (37.)
Spiel 6 Nashville, Sonntag 12. Juni, 02:00 Uhr (MESZ)
Spiel 7 Pittsburgh, Donnerstag, 15. Juni, 02:00 Uhr (MESZ)
Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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