Stanley Cup Finals - Predators schaffen Ausgleich

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Die Stanley Cup Finals erleben einen Neustart mit einer "Best-of-3"-Serie.

Nach den Auftakt-Erfolgen der Penguins in Pittsburgh muss sich der Titelverteidiger im NHL-Finale auswärts zwei Mal geschlagen geben. Die Nashville Predators gewinnen nach dem 5:1 (Spiel 3) auch das zweite Heimspiel mit 4:1 und gleichen die Serie auf 2:2 aus.

Spiel 5 steigt in der Nacht auf Freitag (MESZ) in Pittsburgh.

Die Tore erzielen Jarnkrok (15.), Gaudreau (24.), Arvidsson (34.) und Forsberg (57./EN) bzw. Crosby (16.).

Pekka Rinne wird zum Matchwinner

Spieler der vierten von möglichen sieben Final-Partien ist Pekka Rinne (Bild).

Der 34-jährige Finne im Tor der Predators, bei den beiden ersten Final-Spielen in Pittsburgh alles andere als souverän, zeigt vor eigenem Publikum wie schon in Spiel 3 eine bärenstarke Leistung. Rinne pariert 23 der 24 Schüsse auf sein Gehäuse und hält Nashhville im Spiel.

"Wir waren in einer schwierigen Situation, gegen eine äußerst gute Mannschaft. Wir sind nach Hause gekommen, und haben mit der Hilfe unsere großartigen Fans die Heimspiele gewonnen", freut sich der Finne Rinne. "Es ist ein tolles Gefühl. Wir haben zwei richtig gute Spiele gespielt".

Nach einem nervösen und zerfahrenen Auftakt sind zunächst die Penguins die spielbestimmende Mannschaft. Superstar Crosby schafft nur 66 Sekunden nach dem 0:1 mit seinem ersten Tor in der Finalserie den 1:1-Ausgleich.

Sidney Crosby trifft erstmals in der Finalserie

Danach verhindert aber Rinne mehrmals die Führung für Pittsburgh und die Hausherren, die neun der zehn Playoffs-Spiele vor eigenem Publikum für sich entscheiden konnten, bekommen die Partie in den Griff und feiern letztlich einen klaren 4:1-Erfolg.

"Du hast immer Höhen und Tiefen, du versuchst nie umzukippen", erklärt der 1,96 Meter große Rinne und sagt weiter: "Ich will jetzt nicht zurückblicken, aber am Ende des Tages ist das alles eine riesige Achterbahn, ein emotionaler Teufelsritt."

Penguins-Trainer Mike Sullivan meint: "Es ist schwer zu gewinnen, wenn du nur ein Tor erzielst. Ich denke, wir haben heute Abend eine Großzahl von erstklassigen Chancen kreiert".

Damit ist alles gesagt. Nach seinen Patzern in Pittsburgh, ist Rinne wieder in der Spur und der Kampf um den Stanley Cup wird nun zum Sprint über ein "Best-of-Three".

Pittsburgh Penguins (2) vs. Nashville Predators (WC2) - "Best-of-7"-Serie 2:2
Spiel 1 5:3 - Tore: Malkin (16./PP), Sheary (17.), Bonino (20., 59./EN), Guentzel (57.); Ellis (29./PP), Sissons (51./PP), Gaudreau (54.)
Spiel 2 4:1 - Tore: Guentzel (17., 41.), Wilson (44.), Malkin (44.); Aberg (13.)
Spiel 3 1:5 - Tore: Guentzel (3.); Josi (26./PP), Gaudreau (27.), Neal (40.), Smith (45.), Ekholm (54./PP)
Spiel 4 1:4 - Tore: Crosby (16.); Jarnkrok (15.), Gaudreau (24.), Arvidsson (34.) und Forsberg (57./EN)
Spiel 5 Pittsburgh, Freitag, 9. Juni, 02:00 Uhr (MESZ)
Spiel 6 Nashville, Sonntag 12. Juni, 02:00 Uhr (MESZ)
Spiel 7 Pittsburgh, Donnerstag, 15. Juni, 02:00 Uhr (MESZ)
Textquelle: © LAOLA1.at

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