Columbus tradet Johansen für Jones nach Nashville

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Spektakulärer Trade in der NHL: Nashville angelt sich Ryan Johansen von den Columbus Blue Jackets.

Dafür müssen die Predators jedoch mit dem 21-jährigen Seth Jones einen der besten jungen Verteidiger nach Ohio ziehen lassen.

In Nashville freut man sich indessen, den besten Center seit dem NHL-Einstieg 1998 an Bord zu haben.

"Wir haben etwas zustande gebracht, was uns in unserer 18-jährigen Geschichte zuvor nie gelungen ist, einen echten Nummer-1-Center zu verpflichten", jubelt GM David Poile.

Beide als Nummer 4 gedraftet

Johansen wurde 2015 erstmals ins All-Star-Game der NHL berufen. Der große Durchbruch gelang ihm in der Saison 2013/14 mit 33 Toren und 30 Assists. In der Spielzeit darauf kam er auf starke 71 Punkte (26 Tore, 45 Assists). In der laufenden Saison hält er nach 38 Spielen bei lediglich sechs Treffern, aber 20 Vorlagen.

Der 23-Jährige wurde 2010 in der ersten Runde an Nummer vier gedraftet - die gleiche Position wie Jones drei Jahre später.

Jones erzielte in seiner Debüt-Saison 2013/14 sechs Treffer und erhöhte seine Ausbeute in der Vorsaison auf acht Tore.

"Bessere Balance"

Während die Predators trotz des Verlusts von Jones weiter über eine solide Defense verfügen dürften, sollte Johansen dem Angriff einen massiven Qualitätssprung bescheren.

"Die Defense mit unseren vier Top-Verteidigern ist immer noch intakt. Johansen als Center am Eis zu haben, gibt uns jedoch eine bessere Blanace und eine größere Chance auf Siege", glaubt Poile.

"Ich denke, dass beide Teams dazugewinnen"

Johansen selbst spricht von einer Achterbahn der Gefühle und der Chance auf den nächsten Schritt in seiner Karriere. Aus heiterem Himmel sei der Trade für ihn jedoch nicht gekommen:

"Es ist kein Geheimnis, dass wir hier in Columbus einen Verteidiger gebraucht haben, und in Nashville wollten sie einen Center. Ich denke, dass beide Teams dazugewinnen. Seth Jones ist als Verteidiger Elite, das haben wir bei jedem Spiel gegeneinander gemerkt. Und ich hoffe, dass ich ein gefährlicher Nummer-1-Center für Nashville sein kann."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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