Suhonen nimmt EBEL-Klubs in die Pflicht

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Nach den Pleiten in der Olympia-Quali sucht ÖEHV-Teamchef Alpo Suhonen die Schuld bei den Klubs der EBEL.

Der Finne kritisiert einmal mehr die Punkteregelung der Liga, mit welcher die Spieler bewertet werden. 

Das Alarmsignal in Form der beiden Niederlagen (1:8 gegen Lettland, 0:6 gegen Deutschland) "sollte langsam ankommen", meint Suhonen zur APA.

Der nach Sotschi 2014 eingeleitete Generationswechsel gestaltet sich schwierig: "Die Älteren haben noch gespielt, jetzt kommt die Punktegeneration."

Die EBEL habe "andere Ziele als wir. Das ist ein Konflikt", legt der 68-Jährige nach.

Center- und Torhüter-Position als größte Problemzonen

"Die Hoffnung, wenn die österreichischen Spieler besser werden, dann spielen sie, ist ein schlechtes Argument, eine Illusion. Wenn sie nicht spielen, wie sollen sie dann besser werden?", fragt Suhonen.

Er bekrittelt vor allem, dass in den ersten und zweiten Linien, auf der Center-Position und im Powerplay zu wenig heimische Spieler zum Einsatz kommen würden.

Und vor allem im Tor. Gerade auf der Torhüter-Position wurde in Riga der Unterschied zu Lettland und Deutschland offensichtlich.

Fehlende Chance für heimische Spieler

Die beiden Teams, die sich am Sonntag im direkten Duell das Olympia-Ticket ausspielen, hatten jeweils starken Rückhalt durch NHL-Torhüter, während Österreich mit zwei Zweier-Torhüter von EBEL-Clubs (David Kickert und David Madlener) angereist ist.

Dass sich daran etwas ändert, ist nicht zu erwarten. Kickert hat bei den Vienna Capitals den in der EBEL herausragenden Jean-Philippe Lamoureux vor sich, Madlener beim KAC den ehemaligen tschechischen Teamtorhüter Tomas Duba.

"Das ist ein Problem", sagt Suhonen dazu.



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