ÖEHV-Team mit glanzlosem Pflichtsieg über Japan

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Östereichs Nationalteam fährt bei der Eishockey-WM der Divison 1A in Katowice mit einem 3:1-Pflichtsieg über Japan den ersten vollen Erfolg ein.

Dabei erwischt man einen optimalen Start in die Partie: Niki Petrik stellt bereits in der 3. Minute auf 1:0.

Die ÖEHV-Truppe kassiert trotz Überlegenheit durch Tanaka (18.PP) den Ausgleich. Danach bleiben viele Chancen ungenützt, ehe Lebler (44.) mit seinem 20. Team-Tor für die Erlösung sorgt. Herburger (51.) macht nach Lebler-Vorarbeit den Deckel drauf.

Bei einer Niederlage hätte Österreich die Hoffnungen auf einen Wiederaufstieg in die A-Gruppe bereits begraben können. Nach einem spielfreien Tag geht es am Dienstag mit der wahrscheinlichen Schnittpartie gegen Italien weiter.


Österreich - Italien am Di., 16:30 Uhr im LIVE-Ticker


Tabelle

# Tore Punkte
1. Slowenien 2 10:2 6
2. Österreich 2 6:3 5
3. Südkorea 2 6:4 4
4. Italien 2 4:4 3
5. Polen 2 2:7 0
6. Japan 2 2:10 0

Im Plansoll

Österreich hat am ersten Wochenende zwar keine souveränen Erfolge eingefahren, ist im Kampf um den angepeilten Aufstieg nach den "Asien-Spielen" aber im Punktesoll.

Lebler und Co. liegen in der Tabelle einen Zähler hinter Slowenien auf Rang zwei. Die Österreicher setzen gegen die Japaner, die zum Auftakt Slowenien mit 1:7 unterlagen, in den ersten Minuten um, was gefordert wurde. Sie machen vom ersten Bully weg viel Druck und sorgen für Verkehr vor dem gegnerischen Tor.

Der Lohn ist eine frühe Führung durch Nikolas Petrik, dessen Schuss noch leicht abgefälscht wird (3.). Mitte des ersten Drittels lässt der Druck aber nach und im ersten Powerplay schlagen die Japaner durch Takahashi zu (18.).

Vorne hapert es

Im Mittelabschnitt übernimmt die Auswahl von Daniel Ratushny wieder das Kommando, doch zwingende Torchancen sind selten.

Umso schöner dafür die neuerliche Führung nach einem Konter, den Lebler nach Vorarbeit von Herburger und Manuel Geier erfolgreich abschließt .

Sieben Minuten später profitiert Herburger von der Vorarbeit seiner beiden Sturmpartner und sorgt für die endgültige Entscheidung.

Stimmen zum Spiel

Daniel Ratushny (Teamchef Österreich): "Die ersten neun, zehn Minuten waren sehr, sehr gutes Eishockey. Danach haben wir ein bisschen die Intensität verloren. Das letzte Drittel gibt uns sehr viel Momentum und Energie. Gute Defensive ist sehr wichtig, aber im Eishockey musst du auch Tore machen. Heute hatten wir ein bisschen mehr Druck auf das Tor, mehr Torchancen als im ersten Spiel gegen Südkorea."

Bernhard Starkbaum (Torhüter Österreich): "Hart erkämpft, aber Sieg ist Sieg. Wir hatten das ganze Spiel gute Chancen und haben dominiert. Wir haben gewusst, die Japaner sind eisläuferisch stark und kämpfen sehr hart, aber wir haben dagegen gehalten."

Nikolas Petrik (Torschütze Österreich): "Drei Punkte sind drei Punkte. Man kann zufrieden sein, aber wir haben uns wieder extrem schwergetan, vor allem mit dem Tore schießen. Wir waren über weite Strecken die dominante Mannschaft , aber vor dem Tor müssen wir giftiger werden, vor allem vorausschauend auf die nächsten Spiele."

Raphael Herburger (Torschütze Österreich): "Alle Teams sind ausgeglichen, es wird immer enger. Positiv ist, dass wir vier ausgeglichene Linien haben, dass alle kämpfen und es keinen Unterschied gibt, das macht sich bezahlt."


IIHF WM Division 1A, Katowice/Polen, Tag 2:

Österreich - Japan 3:1 (1:1,0:0,2:0)
Tore: N. Petrik (3.), Lebler (44.), Herburger (51.) bzw. Yamashita (18./PP)

Slowenien - Italien 3:1 (1:0,0:1,2:0)
Tore: Repe (14./PP), Jeglic (46./PP), Kovacevic (60./PP/EN) bzw. Scandella (27.)

Polen - Südkorea 1:4 (0:0,0:2,1.2)
Tore: Pasiut (49.) bzw. Swift (22., 25., 51.), Kim (59./EN)


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