Michael Grabner sagt für Nationalteam ab

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Michael Grabner sagt dem ÖEHV-Team für die Eishockey-WM der Division 1A in Kattowitz (23.-29. April) ab.

"Prinzipiell ist es für mich eine Ehre, im Nationalteam zu spielen. Allerdings habe ich von der langen Saison einige Blessuren davongetragen. Neben ausgeschlagenen Zähnen spielte ich zeitweise mit gebrochenen Zehen nach geblockten Schüssen sowie anderen Kleinigkeiten. Das gilt es nun auszukurieren", so der Villacher in der "Kleine Zeitung".

Zudem sei ein Antreten ohne NHL-Vertrag zu gefährlich.

Verbleib in Toronto?

"Ich muss meinen Agenten fragen, wie er die Situation einschätzt. Aber die Jungs werden den Wiederaufstieg auch ohne mich schaffen."

Sein Kontrakt bei den Toronto Maple Leafs läuft nach der Saison aus, ob er weiter bei der kanadischen Traditions-Franchise bleibt? "Toronto hat die Möglichkeit, bis 1. Juli mit mir zu verhandeln. Mein Agent fragte bereits, ob Interesse bestünde. Aber derzeit liegen ihre Prioritäten auf jungen Spielern und dem NHL-Draft. Vielleicht geschieht nach Saisonende etwas. Erst ab 1. Juli darf ich mit anderen Teams verhandeln."

Das Ziel ist aber klar: "Ich hoffe, dass ich weiterhin in der NHL spiele."

Wahrscheinlich kein NHL-Legionär bei der WM

Mit Grabners Absage sind die Chancen äußert gering, dass einer der drei österreichischen NHL-Legionäre bei der B-WM aufläuft.

Thomas Vanek dürfte es mit den Minnesota Wild in die Playoffs schaffen und laboriert zudem derzeit an einer Verletzung. Noch ist offen, wie lange er ausfällt - aber es scheint unwahrscheinlich, dass er angeschlagen nach Europa reist bzw. überhaupt die Erlaubnis seines teams erhält.

Michael Raffl hat mit den Philadelphia Flyers ebenfalls sehr gute Chancen und könnte nur im Falle eines sehr schnellen Playoff-Ausscheidens nach Kattowitz nachreisen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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