VSV gewinnt Krimi in Salzburg

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Der VSV geht in der EBEL-Halbfinalserie mit 2:1 in Führung. Die "Adler" gewinnen ein hochspannendes Spiel 3 in Salzburg mit 4:3 (2:1,0:2,2:0).

Johner (6.) und Schofield (11./PP) bringen die Kärntner jeweils in Führung, Trattnig (10.) und Sterling (34./PP) gelingt der Ausgleich. Rauchenwald (36.) bringt die "Bullen" schließlich erstmals in Front. Der VSV dreht aber noch einmal auf und siegt durch Tore von Schofield (46.) und Unterluggauer (58.).

Zweites Halbfinale: Znojmo vs. Linz 3:2 (Serie 2:1).


RB Salzburg - VSV 3:4 (1:2,2:0,0:2)

 

Tore: Trattnig (10.), Sterling (34./PP.), Rauchenwald (36.) bzw. Johner (6.), Schofield (11./PP., 46.), Unterluggauer (58.)

3.200 Zuschauer, Strafminuten: 24 plus 10 Disziplinar (Sterling) bzw. 10 plus 10 Disziplinar (McBride).

Stand in der best-of-seven-Serie: 1:2

 

Kuriose Szene I: Beim ersten Treffer von Doppeltorschütze Rick Schofield hatte der VSV sehr viel Glück. Dem Kanadier riss hinter dem gegnerischen Tor ein Pass ab. Die Scheibe flog über das Tor, wurde von Rikmans Trinkflasche abgelenkt und letztlich von einem Salzburger Verteidiger über die eigene Linie gedrückt.

Kuriose Szene II: Auch im zweiten Drittel kam es zu einer verrückten Situation: Pehr Ledin fuhr in einer Unterbrechung zum gegnerischen Tor und nahm einen großen Schluck aus der Trinkflasche von VSV-Goalie Lamoureux. Es war wohl die Retour-Kutsche nachdem Lamoureux Ledins am Boden liegenden Helm kurz zuvor mit voller Wucht weggekickt hatte.

Gerissene Serie I: Zum ersten Mal nach zehn Spielen musste sich der VSV in einem Mitteldrittel geschlagen geben. Es war gleichzeitig das erste Mal seit acht Spielen, dass Salzburg im zweiten Abschnitt mehr Tore als der Gegner erzielen konnte. Am Ende reichte es trotzdem nicht für den Sieg.

Gerissene Serie II: Ziemlich genau zwei Jahre musste Gerhard Unterluggauer auf ein Playoff-Tor warten und dann gelang ihm ausgerechnet knapp drei Minuten vor Schluss der Siegtreffer gegen den amtierenden Meister.

Undankbare Gäste: Der VSV konnte bereits im Grunddurchgang die beiden Gastspiele in Salzburg für sich entscheiden. Im ersten Spiel der Halbfinal-Serie musste man sich den Mozartstädtern zwar auswärts nach Verlängerung mit 1:2 geschlagen geben - nach 60 Minuten konnten die Salzburger in der laufenden Saison aber weiterhin kein Heimspiel gegen den VSV gewinnen.


HC Znojmo - Black Wings Linz 3:2 (1:1,1:0,1:1)

Tore: Lakos (1.), Podesva (26.), Trivino (49.) bzw. Latendresse (18./SH.), Da Silva (51.)

3.900 Zuschauer, Strafminuten: 14 bzw. 8.

Stand in der best-of-seven-Serie: 2:1

 

Blitzstart, kein später Ausgleich: Andre Lakos brachte die Hausherren bereits nach 54 Sekunden in Führung. Acht Sekunden vor Schluss hatte der Linzer Latendresse noch die Chance auf den Ausgleich, die Scheibe ging aber knapp über das Tor.

Erster Heimsieg: Im dritten Spiel der Halbfinal-Serie konnte sich damit erstmals die Heimmannschaft durchsetzen. Dabei konnte Znojmo in Grunddurchgang und Zwischenrunde all seine Heimspiele gegen die Black Wings gewinnen. Erst in Spiel 1 riss diese imposante Heimserie der Tschechen, die nun wieder auf Kurs Richtung Finale sind.


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