KAC gleicht aus, VSV sichert sich Matchpucks

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Der vierte Spieltag der EBEL-Viertelfinal-Serien hatte einiges zu bieten.

Mit dem KAC, dem HC Znojmo und dem HC Bozen konnten drei Mannschaften ihre jeweiligen Serien nach 0:2-Rückstand ausgleichen.

Die Klagenfurter schlugen Meister Salzburg 4:2, Bozen setzte sich in Linz 3:2 durch und Znojmo rang Dornbirn in der Verlängerung 3:2 nieder.

Mit einem Bein im Halbfinale ist der VSV. Die "Adler" besiegten die Vienna Capitals mit 3:2 nach Verlängerung und benötigen nur mehr einen Sieg um die Serie für sich zu entscheiden. 

LAOLA1 hat alle Facts zum 4. Spieltag der EBEL-Viertelfinals:


KAC - RB Salzburg 4:2 (1:2,2:0,1:0)

Tore: Kapstad (12./PP), M. Geier (24., 41.), Lundmark (32.) bzw. Welser (6.), Connelly (15./PP)

Klagenfurt, 4.794 Zuschauer, Strafminuten: 8 plus 10 Disziplinar Swette bzw. 12

Stand in der best-of-seven-Serie: 2:2

 

Doppelpack: Manuel Geier krönte seine starke Leistung mit einem Doppelpack. Der 28-jährige Stürmer traf in der 24. Minute zum wichtigen Ausgleich und sorgte kurz nach Beginn des Schlussdrittels für die Vorentscheidung. Beide Treffer legte übrigens Routinier Thomas Koch mustergültug auf.

Two Face: Beide Teams zeigten zwei Gesichter. Die Salzburger dominierten das erste Drittel, verpassten es aber eine höhere Führung herauszuarbeiten. Das sollte sich rächen, denn im Mitteldrittel war der KAC klar besser und nutzte seine Chancen.  Der Schlussabschnitt war wieder ausgeglichen, dank des schnellen KAC-Treffers und einer äußerst soliden Defensiv-Leistung war der KAC-Sieg dann aber nie mehr wirklich in Gefahr.

Schwarzer Tag: Der ansonsten so starke Salzburger Schlussmann Luka Gracnar erwischte einen rabenschwarzen Tag. Der Slowene ließ von 26 Schüssen vier passieren, was einer bescheidene Fangquote von 84,6 Prozent entspricht. Darüber hinaus machte er bei zwei Gegentreffern nicht gerade eine glückliche Figur.


VSV - Vienna Capitals 3:2 n.OT. (1:0,1:1,0:1,1:0)

Tore: Brunner (10.), Schofield (28., 61./Penalty) bzw. Whitmore (23., 48.). 

Villach, 4.500 Zuschauer, Strafminuten: 4 plus 10 Disziplinar Hunter bzw. 6 plus 10 Disziplinar Bois. 

Stand in der best-of-seven-Serie: 3:1

 

22 Sekunden: Solange dauerte die Overtime in Villach. Rick Schofield wurde von Bois regelwidrig gestoppt und verwandelte den fälligen Penalty auf spektakuläre Art und Weise. Mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 und dem Penalty war der VSV-Stürmer auf jeden Fall der Mann des Abends.

Matchpucks: Der VSV feierte einen verdienten Sieg gegen ersatzgeschwächte Caps und sicherte sich Matchpucks. Vor zwei Jahren warfen die Villacher die Wiener mit 4:1 aus den Playoffs, und am Sonntag haben sie in Wien die Chance, das zu wiederholen.

Kuriose Spielunterbrechungen: Bereits nach drei Minuten musste ein kaputte Tür bei der VSV-Bank repariert werden, dieser Vorfall verzögerte das Spiel um etliche Minuten. Anfang des zweiten Drittels kam es zur zweiten Unterbrechung, weil die Spieluhr nicht mitgelaufen war. Das sollte die letzte kuriose Unterbrechung an diesem Abend bleiben.


Black Wings Linz - HC Bozen 2:3 (1:1,1:2,0:0)

Tore:  Da Silva (10.), Latendresse (29./PP) bzw. Gander (18./SH), Nicoletti (24.), Palmieri (33./PP)

Linz, 4.865 Zuschauer, Strafminuten: 10 bzw. 12.

Stand in der best-of-seven-Serie: 2:2

 

Clever wie ein Fuchs: Die Südtiroler zeigten sich wieder einmal als abgebrühte Truppe, die ihre Chancen eiskalt nützt und weiß, wann sie das Tempo erhöhen bzw. verringern muss. Das zeigte sich vor allem in den letzten zehn Minuten. Anstatt zu mauern, spielten die Bozener weiter nach vorne und ließen so den durch Verletzungen geschwächten und dadurch müder wirkenden Linzern kaum eine Chance, ins Spiel zurückzukommen.

Powerplay-Schwäche: Die Linzer kassierten nicht nur einen Treffer in Überzahl durch Gander, nein, sie konnten von ihren insgesamt sechs Powerplay-Möglichkeiten nur eine nutzen. Gegen eine routinierte Mannschaft wie Bozen ist das einfach zu wenig.

Lazarett: Die Stahlstädter sind ohnehin schon von Verletzungen gebeutelt, Philipp Lukas fällt wahrscheinlich bis Saisonende aus, kurz vor Spielbeginn musste auch Bruder Robert sein geplantes Comeback nach Oberkörperverletzung absagen. Doch damit nicht genug, nach dem ersten Drittel blieb Travis Roche in der Kabine. Er wird in dieser Serie wohl nicht mehr zum Einsatz kommen.


Dornbirner EC - HC Znojmo 2:3 n.OT. (1:1,0:0,1:1,0:1)

Tore: D'Alvise (18./PP), Livingston (53.) bzw. Trivino (6.), Tomas (58.), Yellow Horn (61.).

Dornbirn, 4.120 Zuschauer, Strafminuten: 8 bzw. 16

Stand in der best-of-seven-Serie: 2:2

 

Schnelle Entscheidung: In der Overtime dauerte es nur 42 Sekunden, bis der entscheidende Treffer fiel. Yellow Horn spielte den Puck von der linken Seite vor das Tor, ein Verteidiger fälschte die Scheibe noch unglücklich ab, und der ansonsten sehr starke Hardy war chancenlos. 

Auswärtsserie gerissen: Znojmo spielt nicht unbedingt gerne auf fremdem Eis. In den letzten sechs Auswärtsspielen setzte es für die Tschechen ebensoviele Niederlagen. Heute endete diese Serie, und der Sieg war weniger aufgrund der spielerischen Leistung sondern wegen der kämpferischen Leistung der Adler nicht unverdient.

Schwache Powerplay-Ausbeute: Drei Minuten trennten die Bulldogs von einem Sieg und dem 3:1 in der Serie. Doch soweit hätte es gar nicht kommen müssen. Die Vorarlberger ließen nicht weniger als sieben Powerplays ungenützt. Generell erwischte die Offensive nicht ihren besten Tag, von 42 Torschüssen fanden nur zwei ins Ziel.


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