"Im Eishockey musst du das Glück erzwingen"

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Mit einem 6:2-Auswärtssieg im 4. Final-Spiel gleicht Red Bull Salzburg die "best-of-7"-Serie gegen den HC Znojmo auf 2:2 aus.

"Wir haben die Scheibe besser kontrolliert und unsere Chancen genutzt", analysiert RBS-Coach Daniel Ratushny. "Im Eishockey musst du das Glück erzwingen, meine Spieler haben heute viel richtig gemacht."

Zufrieden durfte er nicht nur mit der Offensiv-Ausbeute sein, sondern nach zuletzt zwölf Gegentreffern in zwei Spielen auch mit der Abwehrleistung.

"Waren diesmal cleverer"

"Wir waren diesmal cleverer, ihre Konter zu unterbinden. Die Mannschaft hat prinzipiell den Plan besser umgesetzt und dabei weniger Fehler gemacht", freute sich der Coach.

Herausragend war in Znojmo Manuel Latusa, der zwei Tore erzielte und auch darüber hinaus oft für Gefahr sorgte. "Wir haben endlich über 60 Minuten unser Spiel gemacht. Jeder hat alles gegeben und sich für den anderen eingesetzt. Und wir haben diszipliniert gespielt. So müssen wir weitermachen", forderte der Stürmer.

Die erfolgreiche Titelverteidigung bzw. der sechste Triumph in der EBEL wird aber noch ein hartes Stück Arbeit. "Der Sieg hat uns viel Selbstvertrauen gebracht. Am Sonntag erwarte ich die Tschechen aber einen Gang höher, sie werden uns alles abverlangen", sagte Ratushny.

"Haben weitergekämpft"

Znojmo-Coach Jiri Reznar musste am Freitagabend die Klasse der Salzburger neidlos anerkennen. "Sie haben uns von Anfang an Probleme bereitet und unter Druck gesetzt. Nach dem 1:5 war das Spiel entschieden. Wir haben aber weitergekämpft, um gut auf die nächsten Spiele vorbereitet zu sein." 

Reznar weiß, wie schnell sich das Blatt in einer Serie wenden kann: "Am Sonntag ist wieder ein neuer Tag."

Das fünfte Spiel der Serie steigt am Sonntag (14:45 Uhr im LIVE-Ticker) wieder in Salzburg.

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