Komarek übt Kritik an der EBEL

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Konstantin Komarek platzt der Kragen.

Der Grund dafür: Andreas Kristler, sein ehemaliger Teamkollege bei RB Salzburg und Mitspieler im ÖEHV-Nationalteam, muss im Farmteam der "Bullen" in der neu geschaffenen Alps Hockey League spielen.

"Andreas Kristler in der Alps Hockey League .... Wahnsinn, welche Richtung das österreichische Eishockey einschlägt!", so der 23-Jährige, der die Salzburger im Sommer in Richtung Schweden verließ und seither bei Malmö Redhawks spielt, via Twitter.

Komarek stellt Aussage klar: Keine Kritik an RBS

In der Tat mutet es seltsam an, dass der aktuelle österreichische Nationalteamspieler im Farmteam, den Red Bull Hockey Juniors, eingesetzt wird. Dies sorgt für Unmut bei Komarek, der bereits in der Vergangenheit nicht gut auf das österreichische System zu sprechen war.

Mit seiner Kritik richtet er sich an die EBEL und das System im österreichischen Eishockey und nicht an seinen Ex-Verein. "Salzburg ist noch eines der Teams mit den meisten Österreichern. Das ist vielmehr ein Liga-Problem", so der Schweden-Legionär gegenüber LAOLA1.

Unter anderem teilte er dieses Interview, in dem Robert Lembacher harte Kritik äußert, mit seinen Twitter-Followern.

Vergangene Saison absolvierte Kristler 29 EBEL-Spiele und verbuchte dabei 10 Scorerpunkte, in den Playoffs war er mit 6 Scorerpunkten in 17 Partien ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Meistertruppe.

Beim olympischen Quali-Turnier bestritt der 26-Jährige alle drei Spiele (1 Tor) und war eine der wenigen positiven Überraschungen.

Bei Komarek läuft es

Ob der Angreifer nun längerfristig in der AHL zum Einsatz kommt oder er nur Spielpraxis sammeln soll, ist nicht bekannt. Denn eigentlich stand er auch in allen vier bisherigen EBEL-Spielen im Kader der ersten Mannschaft.

Bei Komarek selbst läuft es hingegen besser. In seinen ersten zwei Spielen für die Redhawks in der SHL konnte er gleich zwei Tore erzielen, beide Male gewann sein Team.

Inzwischen liegt Malmö mit drei Siegen aus ebensovielen Spielen sogar an der Spitze der SHL. Mit seinen zwei Treffern hat der Wiener maßgeblichen Anteil am Erfolgslauf.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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